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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
880288361
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-2459
Document type:
Monograph
Author:
Kromrey, Max
Title:
Baugenossenschaften und der Berliner Spar- und Bauverein
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von R. L. Prager
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (95 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Das Mietsverhältnis
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Descartes. 
durchsichtig macht und den Ursprung und Gang der Ent- 
deckung weist. 18) 
Beide Verfahrungsweisen ruhen somit auf der Annahme 
bestimmter Voraussetzungen; aber wenn der „Dialektiker“ fordert, 
dass die einzelnen Prämissen als die „Materie“ des Schlusses be- 
kannt seien, so begnügt die analytische Methode sich mit der 
bescheideneren Forderung, dass die Frage, um die es sich 
handelt, fest umgrenzt und völlig verstanden ist, In dieser 
anfänglichen Bestimmtheit bereits liegt ein Erkenntnisgehalt, 
der die künftige Lösung ermöglicht. Soll etwa eine Figur kon- 
struiert werden, die bestimmten Bedingungen zu genügen hat, 
so geht der Geometer, wie bekannt, davon aus, diese Bedingungen 
als erfüllt anzusehen, d. h. sich die Figur mit den geforderten 
Eigenschaften fertig in der Anschauung darzustellen. Er entdeckt 
von hier aus, indem er dem Zusammenhang der Einzelmerk- 
male der betreffenden Gestalt nachforscht, eine Verbindung 
zwischen den gesuchten Prädikaten und anderen „einfacheren“ 
Bestimmungsstücken, bis es ihm zuletzt gelingt, eine Beziehung 
herzustellen, vermöge deren das „Gesuchte“ als eindeutige Funk- 
tion bekannter und „gegebener“ Elemente erscheint. 2”) Deutlicher 
noch tritt die Eigenart dieses Verfahrens an den algebraischen 
Problemen hervor. Wenn hier nach einer Zahl gefragt wird, 
die bestimmte Relationen erfüllen soll, so genügt es, die geforderte 
Beziehung durch eine Gleichung zum Ausdruck zu bringen, um 
damit auch den Weg, den die Auflösung einzuschlagen hat, von 
Anfang an zu fixieren, Als „unbekannt“ erscheint uns das x der 
Gleichung nur, sofern es noch nicht entwickelt und expliziert 
ist; zugleich aber ist es hekannt, sofern es eindeutig determiniert 
ist und wir z. B. von jeder uns gegebenen Zahl aussagen 
können, ob sie die Gesuchte ist, oder nicht. Der Ansatz der 
Gleichung ist, mit anderen Worten, logisch bereits das Ent- 
scheidende, dem gegenüber die Auswicklung und die Isolierung 
der Unbekannten nur wie eine technisch-mathematische Schwie- 
rigkeit erscheint. Die Art und Richtung des gedanklichen Fort- 
schritts ist schon hier bestimmt vorgezeichnet; wir wissen. dass 
wir, um zur Lösung zu gelangen, nicht über die Bedingungen 
des Problems selbst hinauszugehen, nicht ausserhalb seiner nach 
fremden zufälligen Hilfsmitteln zu suchen brauchen. —
	        

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The Story of Artificial Silk. Efficiency Magazine, 1928.
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