Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft

Monograph

Identifikator:
881661368
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3236
Document type:
Monograph
Author:
Goldberger, Ludwig Max http://d-nb.info/gnd/117548804
Title:
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Edition:
Achte Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
F. Fontane & Co.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (299 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kapitel IV. Die wirtschaftlichen Generalstabskarten im amerikanisch-deutschen Wettbewerb
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

76 
Die gegenwärtige Lage der liberalen Schule 
Die Intelligenteren unter den Jägerhorden sahen bald ein, 
daß sie, anstatt die Besiegten zu töten und zu verzehren, mehr 
Vorteil hätten, dieselben zu unterwerfen und für sich arbeiten 
zu lassen. An Stelle vorübergehender Einfälle trat so die per 
manente Okkupation der kultivierten Territorien und die Sklaverei 
ihrer Bevölkerung. Die Sklaverei sicherte die Zukunft der 
Kultur i). 
Der Mensch war des Menschen Wild gewesen bis die Ent 
deckung und Inanbaunahme der Nährpflanzen sowie andere 
Fortschritte, welche die Produktivität der menschlichen Arbeit 
vermehrten, die geregelte Ausbeutung der betriebsamen Völker 
schaften einträglicher gestaltet hatten als Raub und Menschen 
fresserei. Das war der Anfang eines neuen Zeitalters, in dem 
die Kultur, vor Zerstörung gesichert, sich entwickeln und schließ 
lich das Übergewicht über die Barbarenwelt erlangen konnte. 
Alle auf dem Wege zur Kultur befindlichen Staaten 2 ) er 
scheinen damals, wenn auch unter verschiedenen Formen, so 
doch ähnlich organisiert; ein herrschendes Volk besitzt ein 
Territorium mit einer Bevölkerung, welche produktiv tätig ist, 
und beutet diese Domäne aus, entweder im Gesamteigentum, 
oder häufiger in Parzellen, welche den einzelnen Volksgliedern 
individuell zugeteilt sind. Wie der primitive Stamm, konstituiert 
und organisiert die herrschende Klasse eines Staates sich unter 
dem Einfluß der Gesetze der Konkurrenz und der Kraftersparnis. 
Ihrerseits ist diese Klasse der Konkurrenz kriegerischer Raub- 
stämme wie solcher, welche selbst, wie sie, Staaten besitzen, 
ausbeuten und zu vergrößern trachten, ausgesetzt. Unter dem 
Druck dieser doppelten Konkurrenz ist sie bestrebt : 
1. ihre Militärmacht aufs höchste zu entwickeln; 
2. diejenige Regierungsorganisation zu schaffen, welche die 
Eintracht ihrer Glieder und deren Zusammenwirken zu gemein 
nützigen Unternehmungen am besten sichert; 
3. das System der Beherrschung und Ausbeutung der unter 
jochten Bevölkerung so zu verbessern, daß diese die größt 
möglichen Hilfsquellen abwirft. 
Im Verlaufe der geschichtlichen Entwicklung lehren Be- 
*) G. de Molinari, loc. eit. p. 10 ff. 
3) ibid. p. 12 ff.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.