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Die Reichseisenbahnen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Reichseisenbahnen

Monograph

Identifikator:
881868930
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5857
Document type:
Monograph
Author:
Quaatz, Reinhold Georg http://d-nb.info/gnd/118892673
Title:
Die Reichseisenbahnen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (77 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Auseinandersetzung zwischen Reich und Bundesstaaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Reichseisenbahnen
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Auseinandersetzung zwischen Reich und Bundesstaaten
  • II. Die Reichseisenbahngesellschaft
  • III. Die Organisation der Betriebsverwaltung
  • IV. Das Kleinbahnwesen

Full text

15 
setzen. Schwieriger liegt es bezüglich der Wiederherstellung und Er 
neuerung der Bahnanlagen. Hier lassen sich unmittelbare Kriegs 
schäden selten genau feststellen. Im übrigen aber werden sich diese wie 
alle sonstigen Sanierungsaufwendungen wohl einigermaßen gleichmäßig 
auf die Eisenbahnnetze verteilen, Verschiebungen im Ertragswert also 
kaum herbeiführen. 
Wie die Zukunft der Finanzwirtschaft der Eisenbahnen sich gestalten 
wird, hängt in erster Reihe von unserer politischen und wirtschaftlichen 
Zukunft überhaupt ab. Unsere Stellung auf dem Weltmarkt, die Ent 
wicklung von Gewerbe, Landwirtschaft und Handel im Inland, Arbeits 
markt und Lohnpolitik, Stand und Kaufkraft unserer Währung, kurz 
alle in unserem Wirtschaftsleben gestaltend tätigen Kräfte finden in dem 
Eisenbahnhaushalt, auf der Einnahme- wie auf der Ausgabeseite, ihr 
getreues Spiegelbild. Ist doch die Eisenbahnwirtschaft ein 
Mikrokosmus der Volkswirtschaft. Solange jene allge 
meinen Kräfte und ihre Entwicklung in der Zukunft noch im Dunkel 
gehüllt sind, wäre es also vermessen, etwas über die Zukunft der deutschen 
Eisenbahnfinanzen voraussagen zu wollen. 
Zwei Punkte aber seien hier erwähnt, die auch im günstigsten 
Falle die Eisenbahnfinanzwirtschaft hindern werden, einer Erholung der 
Volkswirtschaft, einer etwa wieder aufstrebenden Konjunktur zu folgen: 
Das ist eine doppelte Bindung: auf der Ausgabeseite der Löhne an 
politische Rücksichten, auf der Einnahmeseite der Tarifpolitik an die 
geographischen Verhältnisse, unter denen die deutsche Volkswirtschaft 
arbeitet: 
Je demokratischer unser staatliches Leben wird, desto größer 
werden die Rücksichten werden, die auf die Wünsche und Forderungen 
der Angestelltenmassen der Staatsbahnen zu rechnen sind. Auf der 
anderen Seite ist unsere Lage zum Weltmarkt, unsere Arbeitsteilung im 
Inland und die Verteilung der Standorte unserer Gewerbe der Art, daß 
sie einer Tariferhöhung gewisse Grenzen ziehen, wenn wir wettbewerbs 
fähig bleiben sollen. Man darf sagen, daß in Deutschland billige 
Erzeugung bei hohen E i s e n b a h n t a r i f e n nicht mög- 
l i ch ist. Es kann daher zweifelhaft fein, ob über die jetzt in Kraft ge 
tretenen Tariferhöhungen, die bis zu 100% gehen, wesentlich wird 
hinausgegangen werden können. 
Betrachten wir diese Lage der Dinge und die Schwierigkeiten der 
Auseinandersetzung noch einmal rückschauend, so sind zwei Wege zur 
Lösung denkbar: 
Auf dem einen Wege würde man die bestehenden Verhältnisse soweit 
als möglich schonen und zu einer Lösung in Gemeinschafksform gelangen, 
die manche Ähnlichkeit mit der Betriebs- und Finanzgemeinschaft hätte, 
die Preußen und Hessen bezüglich ihrer Eisenbahnen im Jahre 1896
	        

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