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Die Reichseisenbahnen

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Bibliographic data

fullscreen: Die Reichseisenbahnen

Monograph

Identifikator:
881868930
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5857
Document type:
Monograph
Author:
Quaatz, Reinhold Georg http://d-nb.info/gnd/118892673
Title:
Die Reichseisenbahnen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (77 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Auseinandersetzung zwischen Reich und Bundesstaaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Reichseisenbahnen
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Auseinandersetzung zwischen Reich und Bundesstaaten
  • II. Die Reichseisenbahngesellschaft
  • III. Die Organisation der Betriebsverwaltung
  • IV. Das Kleinbahnwesen

Full text

25 
Verhandlungen leicht in die Gefahr, das Schauspiel advokatorischer Ver 
fechtung von Einzelinteressen zu bieten. 
Man könnte einwenden, daß derartige Erfahrungen bei den Unter 
handlungen zwischen den Eisenbahnverwaltungen bisher nicht immer 
zutage getreten sind, vielmehr zahlreiche und wichtige Erfolge im Sinne 
der Einheitlichkeit und Verständigung erzielt wurden. Das trifft für die 
Vergangenheit zu, besagt aber nichts für die Aussichten der Zukunft. 
Bisher hatten die Einzelstaaten nicht nur ein eigenes und lebhaftes 
Interesse an der Verständigung aus sachlichen Gründen, es drohte immer 
auch letzten Endes im Hintergründe der Reichseisenbahngedanke. Hierzu 
kam ferner, daß Preußen seine Aufgabe als führender Eisenbahnstaat 
stets auch darin gesehen hat, im Interesse der Allgemeinheit voranzu 
gehen, nötigenfalls unter besonderen Opfern. 
Hier liegt der Fall anders. Hier handelt es sich nicht um Ver 
ständigungen, die letzten Endes die Stellung der Einzelverwaltungen 
selbst stärken, sondern schließlich doch darum, daß diese den Scheiter 
haufen mit ihren Opfergaben rüsten sollen, aus dessen Asche der Phönix 
der Reichseisenbahn emporsteigen soll. Von dem aber, der sich sein 
eigenes Grab grübt, ist besonderer Eifer und besondere Opferwilligkeit 
mit Recht nicht zu erwarten. 
Vielleicht ist es aus diesen Gründen richtiger, das Reich sofort 
einmal in den Sattel zu setzen. Man könnte dem Beispiel 
Preußens bei der Verstaatlichung der großen Privatbahnen folgen, 
indem das Reich vor dem Erwerbe zu Eigentum die Verwaltung der zu 
übernehmenden Eisenbahn für Rechnung der bisherigen Eigentümer 
übernimmt. 
Geht das Reich in dieser Weise vor, übernimmt es die Verwaltung 
einstweilen zu treuen Händen für Rechnung der Eigentümer bis zur 
endgültigen Auseinandersetzung, so würden die bestehenden Schwierig 
keiten sich wesentlich erleichtern. 
Der wichtigste Vorteil wäre der, daß das Reich sich gewissermaßen 
zunächst einmal in den Besitz setzt und damit sich alle Vorteile des Be 
sitzenden sichert. Es würde über die vorhandenen Kräfte und 
Intelligenzen allein verfügen. 
Der zweite wichtige Vorteil wäre der, daß die neue Reichsver 
waltung einen genauen und erschöpfenden Einblick in die wirtschaftlichen 
und betrieblichen Verhältnisse der einzelnen Netze gewinnen würde. Zur 
Zeit ist die Reichsregierung auf die Einholung von Auskünften und die 
vorhandenen Unterlagen, namentlich des Reichseisenbahnamtes, be 
schränkt. Ob die bundesstaatlichen Verwaltungen geneigt sein werden, 
der Reichsregierung ein tiefes Eindringen in alle Einzelheiten der Ver 
waltung zu erleichtern, kann dahingestellt bleiben. In jedem Falle ist
	        

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Die Reichseisenbahnen. Verlag von Julius Springer, 1919.
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