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Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften

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Bibliographic data

Metadata: Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften

Monograph

Identifikator:
881870463
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3654
Document type:
Monograph
Author:
Meltzing, Otto
Title:
Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kap. III. Gründe für den Kursrückgang der Staatspapiere
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften
  • Title page
  • Contents
  • Kap.I. Die bisherigen staatlichen Bestrebungen, den Kurs der Staatspapiere zu bessern
  • Kap. II. Vergleich des Kursstandes der Staatspapiere der verschiedenen Kulturstaaten
  • Kap. III. Gründe für den Kursrückgang der Staatspapiere
  • Kap. IV. Staatliche Maßnahmen zur Hebung der Staatspapierkurse
  • Kap. V. Die Erstreckung des Kapitalanlagezwanges auf die privaten Versicherungsgesellschaften
  • Kap. VI. Die schädlichen Folgen des Kapitalanlagezwanges
  • Kap. VII. Bereich der staatlichen Maßnahmen für eine Besserung der Rentenkurse
  • Kap. VIII. Förderung des Finanzpolitik des Staates durch die privaten Versicherungsgesellschaften
  • Kap. IX. Schlußzusammenfassung

Full text

14 
bisher nicht nötig zu haben, den Absatz ihrer Schuldverschrei 
bungen auf diesem Wege zu fördern, ja, es wird sogar viel 
fach für schädlich für den Staatskredit erachtet, ein solches Ver 
fahren einzuschlagen. Unseres Erachtens mit Unrecht. Wenn 
der Staat in so großem Umfange, wie dies im Laufe der letzten 
drei Jahrzehnte geschehen ist, als Borger an den Geldmarkt 
herantritt, wenn Jahr für Jahr eine große Emission der andern 
folgt, wird es auch für den Staat nützlich sein, für einen glatten 
Absatz seiner Papiere dadurch Sorge zu tragen, daß er den 
Banken eine, wenn auch vielleicht nur geringe Provision zu- 
gesteht. Die hierfür aufzuwendenden Beträge werden insofern 
schon sehr bald Nutzen bringen, als mit ihrer Hilfe der Kreis 
der Staatspapierbesitzer erheblich erweitert und hierdurch eine 
Erhaltung des Kursniveaus, eine größere Stabilität, herbei 
geführt wird. Mit der Würde des Staates und mit der Güte des 
Staatskredits hat die Gewährung von Provisionen an die Banken 
nichts zu tun. Selbstverständlich müßte, wenn die Gewährung 
von Bonifikationen an die Banken nicht zu immer neuen An 
käufen und Wiederverkäufen Gelegenheit bieten und die Provi 
sionen nicht völlig nutzlos aufgewendet werden sollen, eine Kon 
trolle darüber ausgeübt werden, daß die mit Bonifikation ver 
kauften Stücke innerhalb einer bestimmten Frist nicht wieder an 
den Markt gelangen. Es ist nicht einzusehen, warum sich eine 
solche Kontrolle technisch trotz des großen Umsatzes in Reichs- 
und Staatspapieren nicht sollte schaffen lassen. Es fragt sich 
ferner, ob nicht die seit dem Jahre 1910 den Banken gewährte 
Bonifikation für ihre Mitwirkung bei der Eintragung von Schuld 
buchforderungen, durch die die Tauschoperationen erschwert 
und die Ernstlichkeit des Willens zum dauernden Erwerb der 
Buchforderung gewährleistet erscheint, etwas reichlicher be 
messen werden könnte. Sie wird jetzt in Höhe von 10 Pfen 
nigen für 1000 Mark an Banken und Bankiers bezahlt, eine 
recht geringe Provision, deren Erhöhung die Bankiers zweifellos 
‘reizen würde, ihre Klienten zu stärkerer Eintragung von Schuld 
buchforderungen anzuhalten. 
Neben den Fehlern der Emissionstechnik kommen als Ur 
sachen für die rückläufige Bewegung der Staatspapierkurse
	        

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Die Entwickelung Der Eingetragenen Genossenschaften in Preussen Während Des Letzten Jahrzehnts. Preussische Central-Genossenschafts-Kasse, 1906.
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