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Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften

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Bibliographic data

fullscreen: Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften

Monograph

Identifikator:
881870463
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3654
Document type:
Monograph
Author:
Meltzing, Otto
Title:
Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kap. III. Gründe für den Kursrückgang der Staatspapiere
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften
  • Title page
  • Contents
  • Kap.I. Die bisherigen staatlichen Bestrebungen, den Kurs der Staatspapiere zu bessern
  • Kap. II. Vergleich des Kursstandes der Staatspapiere der verschiedenen Kulturstaaten
  • Kap. III. Gründe für den Kursrückgang der Staatspapiere
  • Kap. IV. Staatliche Maßnahmen zur Hebung der Staatspapierkurse
  • Kap. V. Die Erstreckung des Kapitalanlagezwanges auf die privaten Versicherungsgesellschaften
  • Kap. VI. Die schädlichen Folgen des Kapitalanlagezwanges
  • Kap. VII. Bereich der staatlichen Maßnahmen für eine Besserung der Rentenkurse
  • Kap. VIII. Förderung des Finanzpolitik des Staates durch die privaten Versicherungsgesellschaften
  • Kap. IX. Schlußzusammenfassung

Full text

23 
Zinssatz abhängig. Eine Trennung des Anleihekurses vom. lan 
desüblichen Zinsfuß ist nicht möglich. Dieser stellte sich in 
Deutschland aus den eben genannten Gründen erheblich höher 
als in Frankreich und England. Der deutsche Bankdiskontsatz 
war beispielsweise für den Durchschnitt der letzten 20 Jahre fast 
uüi die Hälfte höher als der französische. Hieraus folgt, daß 
die deutschen Anleihen höher verzinst, ihr Kurs also niedriger 
6ein muß, als der der englischen oder französischen Renten, 
um so mehr, als Deutschland am stärksten an diesem Kultur 
aufschwung beteiligt war und zugleich seinen Anleihebedarf 
am eigenen Markte zu decken hatte. x ) 
Hinzu kommt, daß die Einbürgerung und Unterbringung 
der plötzlich stark vergrößerten Mengen von Staats- und Reichs 
anleihen in Deutschland größeren Schwierigkeiten begegnete, 
als etwa in Frankreich oder England, weil bis zu den achtziger 
Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Deutschland nur ver 
hältnismäßig geringe Beträge von Schuldverschreibungen deut 
scher Staaten in Umlauf waren. Das deutsche Publikum hatte 
sich daher vielfach an die Bevorzugung des Hypothekarkredits 
gewöhnt. Als sich später für Reich und Bundesstaaten eine 
starke Inanspruchnahme des Kredits als notwendig erwies, 
konnten aber die alten gewohnheitsmäßigen Borger ihre Ka 
pitalansprüche nicht plötzlich ermäßigen. 2 ) 
Die zahllosen, privaten Einzelbetriebe hielten außerdem 
viele, ersparte Kapitalien für sich zurück, die in wirtschaftlich 
stilleren Zeiten ganz oder zum Teil auf den Staatspapiermarkt 
gelangt sein würden. Denn eine volle, wirtschaftliche Hoch 
konjunktur macht sich schließlich in dem Betriebe des kleinsten! 
Krämers bemerkbar. Die steigende Gewinnquote entfremdete 
das Anlage suchende .Publikum zum .Teil dem Markte der niedrig, 
aber festverzinslichen Werte und führte es den industriellen und 
Dividendenpapieren zu. Diese Entwicklung wurde dadurch be 
günstigt, daß gute Dividendenpolitik, große Rücklagen u. s, w. 
es großen Betrieben und Banken vielfach ermöglichten, eine 
solche Stetigkeit in ihre Dividendenverteilungen zu bringen 
') Schwarz, a. a. O. S. 34. 
2 ) Heyman, a. a. O. S. 49f., Kimmich, a. a. O. S. 271.
	        

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Staatspapierkurs Und Versicherungsgesellschaften. Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung, 1913.
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