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Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften

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Bibliographic data

fullscreen: Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften

Monograph

Identifikator:
881870463
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3654
Document type:
Monograph
Author:
Meltzing, Otto
Title:
Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 114 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kap. V. Die Erstreckung des Kapitalanlagezwanges auf die privaten Versicherungsgesellschaften
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Staatspapierkurs und Versicherungsgesellschaften
  • Title page
  • Contents
  • Kap.I. Die bisherigen staatlichen Bestrebungen, den Kurs der Staatspapiere zu bessern
  • Kap. II. Vergleich des Kursstandes der Staatspapiere der verschiedenen Kulturstaaten
  • Kap. III. Gründe für den Kursrückgang der Staatspapiere
  • Kap. IV. Staatliche Maßnahmen zur Hebung der Staatspapierkurse
  • Kap. V. Die Erstreckung des Kapitalanlagezwanges auf die privaten Versicherungsgesellschaften
  • Kap. VI. Die schädlichen Folgen des Kapitalanlagezwanges
  • Kap. VII. Bereich der staatlichen Maßnahmen für eine Besserung der Rentenkurse
  • Kap. VIII. Förderung des Finanzpolitik des Staates durch die privaten Versicherungsgesellschaften
  • Kap. IX. Schlußzusammenfassung

Full text

54 
lungen einen nennenswerten Umfang nicht annehmen wer 
den und, sofern sie Vorkommen, sich auf die ersten Monate 
des Krieges beschränken. Auch ist zu beachten, daß die Prä 
mien zu einem nicht geringen Teile jährlich im Voraus gezahlt 
werden. Bei allen diesen Versicherungen könnte, wenn der 
Krieg nach der Prämienzahlung ausbricht, eine Stockung der 
weiteren Zahlungen nur in Frage kommen, wenn die Krise 
sich über viele Monate erstreckte. 
Damit sind die Ansprüche genannt, denen die Liquidi 
tät der Lebensversicherungsanstalten in Kriegs- und Krisen 
zeiten gewachsen sein muß. Bei Beantwortung der Frage, ob 
dies der Fall ist, muß zunächst darauf aufmerksam gemacht wer 
den, daß in normalen Zeiten die Einnahmen der Lebensver- 
sichcrungsgesellschaften ihre Ausgaben ganz außerordentlich 
übersteigen, so daß die Gesellschaften in der Lage sind, Jahr 
für Jahr dem Kapitalmärkte erhebliche Beträge für Anlage 
zwecke zur Verfügung zu stellen. Diese Summen erreichten 
in den letzten Jahren etwa 240 Millionen Mark. Hieraus ergibt 
sich, daß, selbst wenn in Kriegs- und Krisenzeiten eine starke 
Vergrößerung der Ansprüche eintritt, die an die Gesellschaften 
gestellt werden, diese in der Lage sind, den erhöhten Anfor 
derungen allein mit Hilfe ihrer laufenden Einnahmen zu ent 
sprechen. Wenn sie indessen genötigt sein sollten, ihre an 
gelegten Mittel heranziehen zu müssen, etwa weil die Prämien 
einnahmen eine außerordentliche Verringerung erfuhren oder 
die Auszahlungen in ganz enormer Weise wuchsen, so besitzen 
sie in ihren etwa 130 Millionen Mark erstklassiger Wertpapiere 
und zirka 40 Millionen Mark Bankguthaben weitere liquide 
Mittel in beträchtlichem Umfange. Außerdem ist bei den Lebens 
versicherungs-Aktiengesellschaften das Aktienkapital durchweg 
nur zu einem geringen Teile (etwa 20 bis 30°/o) bar eingezahlt. 
Der Rest kann jederzeit im Bedarfsfälle eingezogen werden. 
Damit stehen den 25 großen Lebensversicherungs-Aktiengesell 
schaften andere flüssige Mittel in Höhe von rund 125 Millionen 
Mark zur Verfügung. Überdies ist zu beachten, daß die Hypo 
theken keineswegs so illiquide sinc(, wie man vielfach zu glauben 
scheint. Erstklassige Hypothekenbriefe lassen sich zur Befriedi-
	        

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Staatspapierkurs Und Versicherungsgesellschaften. Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung, 1913.
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