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Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben

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Bibliographic data

fullscreen: Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben

Monograph

Identifikator:
882692321
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5020
Document type:
Monograph
Author:
Agahd, Konrad http://d-nb.info/gnd/116256575
Schulz, Max von http://d-nb.info/gnd/1033198951
Title:
Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben
Edition:
Zweite Auflage, neub bearbeitet
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1904
Scope:
1 Online-Ressource (X, 168 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Betrachtungen zum Kinderschutzgesetz
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gesetz betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Betrachtungen zum Kinderschutzgesetz
  • Zweiter Teil. Kommentar zum Reichsgesetz, betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben vom 30. März 1903
  • Index

Full text

2 
War die Regelung der gewerblichen Kinderarbeit notwendig? 
532 283 allein gewerblich tätige Kinder sind ermittelt, und in 
der Begründung des Entwurfs wird gesagt: „Die ermittelte Zahl 
bleibt hinter der Wirklichkeit noch zurück, da bei der Untersuchung 
nicht alle Gebiete des'Meiches und nicht alle Zweige der gewerblichen 
Tätigkeit berücksichtigt sind." Ich füge hinzu: Und keine Statistik 
hat ermittelt, wie viele Kinder bereits vor Beginn der Schulpflicht 
gegen Lohn arbeiten. Es ist ein Kapitel zum Weinen. Not, Eigen 
nutz und Wettbewerb feiern da Triumphe. Ter Staat mußte ein 
schreiten. 
A. Notwendigkeit aus.hygienischen Gründen. 
1. Kinder arbeiten in gesundheitsschädlichen und 
gesundheitsgefährlichcn Werkstätten und deren Be 
trieben. 
Die Motive führen aus, daß 306 823 (d. h. 57,64 Prozent) 
sämtlicher gewerblich tätiger Kinder in der Industrie arbeiteten, 
und sie heben die Notwendigkeit des völligen Verbots der 
Arbeit (§ 4) wie folgt, hervor: 
„Bei den übrigen im Verzeichnis aufgeführten Betrieben handelt es sich 
zunächst um solche Werkstätten, in welchen die Kinder der Einatmung von 
Staub ausgesetzt sind, der entweder mechanisch oder chemisch namentlich auf 
den jugendlichen Organismus schädlich einwirkt, und zwar in erster 
Linie um diejenigen Werkstätten, in denen harter, spitziger und scharfkantiger 
Mineralstaub auftritt, welcher die Schleimhäute der Atmungsorg ane 
verletzt. 
Zu ihnen sind zu rechnen zunächst die Wcrtkstätten zur Verfertigung 
von Schieserwaren, Schiefertafeln und Griffeln, in denen die stauberzeugenden 
Arbeiten des Abreibens der Schiefertafeln, des Sttgens, der Bearbeitung der 
zugeschnittenen Schieferstücke in Durchstoßmaschineu, des Anschleifens der 
Griffelspitzcn und des Abrundens der Griffel vorgenommen werden; ferner 
die Werkstätten der Steinmetzen (Steinhauer), der Steinbohrer, -schleifer und 
-Polierer und der Perlmutterverarbeitung, in denen sich bei dem Zurichten, 
Behauen, Klarschlagen, Sägen, Spitzen, Bohren, Schleifen und Polieren der 
Steine und Muschelschalen Staub entwickelt: endlich die Kalkbrennereien, in 
denen Kinder mit den stauberzeugenden Arbeiten des Eiuschichtens der Kalk 
steine in den Öfen und mit dem Ausladen beschäftigt oder innerhalb der 
noch nicht völlig ausgekühlten Öfen gesundheitsschädlich hoher Tempe 
ratur ausgesetzt werden.
	        

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Gesetz Betreffend Kinderarbeit in Gewerblichen Betrieben. Verlag von Gustav Fischer, 1904.
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