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Zur Frage der Naturalteilung

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Frage der Naturalteilung

Monograph

Identifikator:
882698974
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4771
Document type:
Monograph
Author:
Steinert, Valentin http://d-nb.info/gnd/1054405190
Title:
Zur Frage der Naturalteilung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme)
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (66 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die Wirkungen der Naturalteilung im Grabfeld
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Frage der Naturalteilung
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Die Geschichte der Naturalteilung im Grabfeld
  • II. Abschnitt. Die Wirkungen der Naturalteilung im Grabfeld

Full text

59 
in einet Gegend der Grundbesitz geteilt oder ungeteilt übergehe. Man 
hat dargetan, daß in Gegenden, wo die Sitte der Realteilung besteht, 
die Zahl der unehelichen Geburten erheblich geringer sei, als in An 
erbenrechtsgebieten. Diese Erscheinung ist jedoch nicht so aufzufassen, 
als ob der Brauch, das Gut einem der Kinder zu übergeben, demo 
ralisierend auf die übrigen Kinder wirke. Die ungeteilte Übergabe ist 
nur ein Faktor, der eine größere Häufigkeit der unehelichen Geburten 
hervorruft. Der ausschlaggebende Faktor ist bei der Frage nach dem 
mehr oder minder häufigem Vorkommen der unehelichen Geburten in 
einer Gegend doch die Sitte. 
Der Grund, warum der verschiedene Erbmodus in bäuerliche 
Güter einen Einfluß auf die Häufigkeit der unehelichen Geburten aus 
üben kann, ist in den wirtschaftlichen Verhältnissen zu suchen. Der 
Bauer in Gegenden mit Naturalteilung hat jederzeit die Möglich 
keit, sich eine Familie zu gründen, da er einerseits selbst schon von 
Haus aus Grund und Boden besitzt, andererseits für ihn der Grund- 
erwerb nicht mit besonderen Schwierigkeiten verknüpft ist. In An 
erbenrechtsgebieten ist nur dem übernehmenden Kind das Heiraten 
ermöglicht, die anderen Kinder müssen meist in Ermangelung eines 
selbständigen Haushaltes als Knechte oder Mägde ledig auf dem elter 
lichen Gute bleiben, sofern sie es nicht vorziehen, auszuwandern. So 
erklärt sich die Verschiedenheit inbezug ans die Zahl der unehelichen 
Geburten. 
Will man die Wirkung der Naturalteilung ans die Häufigkeit der 
unehelichen Geburten zahlenmäßig darstellen, so sind verschiedene Um 
stände dabei zu berücksichtigen. Vor allem sind bei Aufstellung einer 
solchen Statistik die Personen, die keine Grundstücke besitzen, die über 
haupt nie in die Lage kommen, Grundbesitz zu erwerben, auszuscheiden, 
weiter sind die vor der Eheschließung geborenen Kinder nicht zu den 
unehelichen zu rechnen. 
Wir haben 2 Abhandlungen, die sich mit dem Einfluß der bäuer 
lichen Erbweise ans die Häufigkeit der unehelichen Geburten beschäf 
tigen, einmal einen Aufsatz von Fick: „Die Häufigkeit der unehelichen 
Geburten unter der bayerischen Landbevölkerung"Z als Anhang §ur 
„Bäuerlichen Erbfolge", dann Lindner: „Die unehelichen Geburten als 
Sozialphänomen", VIII. Abschnitt (S. 129 ff.), welcher Abschnitt vom 
Einfluß der Berufs-, Besitz- und Erwerbsverhältnisse der Bevölkerung 
ans die Häufigkeit der unehelichen Geburten mit besonderer Berück 
sichtigung der agrarischen Zustände und der Übertragnngsformen land 
wirtschaftlicher Güter handelt. 
9 „Bäuerliche Erbfolge" S. 303 ff.
	        

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Zur Frage Der Naturalteilung. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme), 1906.
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