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Der russisch-japanische Krieg und die japanische Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Der russisch-japanische Krieg und die japanische Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
882699261
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4781
Document type:
Monograph
Author:
Kanbe, Masao http://d-nb.info/gnd/11603548X
Title:
Der russisch-japanische Krieg und die japanische Volkswirtschaft
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme)
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (74 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Teil. Einfluß der japanischen Volkswirtschaft auf den russisch-japanischen Krieg
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikas internationale Kapitalwanderungen
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Allgemeines über den internationalen Effektenkapitalismus
  • Erster Abschnitt. Die Kapitaleinfuhr bis zum Weltkrieg
  • Zweiter Abschnitt. Die Kapitalausfuhr bis zum Weltkriege
  • Schluß. Die Zukunft des internationalen Effektenkapitalismus der Vereinigten Staaten

Full text

L2 
spekulativer Besitz gekauft, als Ausgleich für die Lie- 
ferung von Eisenbahnmaterial und Maschinen oder aber als 
abstraktes Zahlungsmittel nach Europa gekommen sind, ist 
naturgemäß nicht festzustellen, so daß nur die Effekten- 
schuld der Union an sich in den Kreis unserer Betrachtungen 
gezogen werden kann. 
Muß sich daher die folgende Darstellung zum großen 
Teil auf schätzungsweise ermittelte Zahlen beschränken, so 
findet sie ihre Rechtfertigung in dem Umstand, daß 
Nordamerika bis zum Weltkrieg ein Musterbeispiel für die 
passive Seite des internationalen Effektenkapitalismus, 
danach für das Gegenteil ist. Während England, Deutsch- 
land und Frankreich fast ihr gesamtes Kapital im eigenen 
Lande geschaffen haben, hat die Union einen großen Teil 
ihres Kapitals aus der alten Welt bezogen und ihre poli- 
tische Unabhängigkeit, wenigstens in den, ersten hundert 
Jahren ihres Bestehens, mit finanzieller Abhängigkeit be- 
zahlen müssen. 
2. 1776 — 1812. 
Wie in jeder jüngeren Kolonie beruhte die wirtschaft- 
liche Entwicklung Nordamerikas zuerst auf dem Zufluß 
von Menschen und Kapitalien aus dem Mutterlande, Schon 
Ende des siebzehnten Jahrhunderts zählte es 260000 bri- 
tische Untertanen, fünfzig Jahre später war es eine Million. 
Von den 3929000 Menschen, die die erste Volkszählung 
1790 ergab, hatte die Hälfte englisches Blut, Welche Werte 
Großbritannien an Maschinen und Geräten, Zuchtvieh und 
Pferden, Lebensmitteln und barem Gelde in die junge 
Kolonie steckte, ist nicht einmal schätzungsweise zu er- 
mitteln, 
Die Kolonisation des Landes ging rein geschäftsmäßig 
vor sich, denn die für jede Expedition erforderlichen Mittel 
wurden durch Ausgabe von Aktien aufgebracht, die man 
bezeichnender Weise „bills of adventure‘ nannte. Die ersten 
beiden Kolonialgesellschaften wurden 1606 gegründet ‘*). 
Auch späterhin galt Nordamerika nur als Ertragsobjekt, und 
als die Erwerbung Indiens und der siebenjährige Krieg so 
ungeheure Aufwendungen erfordert hatten, daß die Gesamt- 
summe der englischen Kriegsanleihen 1763 auf 140 Mill. £ 
gestiegen war, suchte man möglichst viel aus dem jungen 
Lande herauszuschlagen, Der Einfuhrhandel war britischen 
Schiffen vorbehalten, die Ausfuhr war nur nach englischen 
Häfen erlaubt, die in den Anfängen steckende industrielle 
\ Katherine Coman. Industrial History of the United States. S. 23 ff.
	        

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Le Crisi Industriali. Federazione italiana delle Biblioteche popolari, 1914.
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