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Acht Gutachten über die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Acht Gutachten über die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe

Monograph

Identifikator:
882983431
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-8032
Document type:
Monograph
Title:
Acht Gutachten über die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (86 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Kaufmännischer Verband für weibliche Angestellte, Berlin
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Acht Gutachten über die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • Deutscher Verband Kaufmännischer Vereine
  • Deutschnationaler Handlungsgehilfenverband Hamburg
  • Kaufmännischer Verband für weibliche Angestellte, Berlin
  • Verband Deutscher Handlungsgehilfen zu Leipzig
  • Verband kathol. kaufmänn. Vereinigungen Deutschlands (Essen)
  • Verein der deutschen Kaufleute, Berlin
  • Verein für Handlungs-Commis von 1858 (Kaufmännischer Verein) in Hamburg
  • Der Zentralverband der Handlungsgehilfen und Gehilfinnen Deutschlandes, Sitz Hamburg

Full text

28 
518 
Ubergangsstadium schließlich zur vollen Sonntagsruhe führen 
wird. Da freiwillige Vereinbarungen der Kaufleute niemals lange 
gehalten werden, so ist eine gesetzliche Regelung am Platze. 
Die Gewerbeordnungsnovelle vom Jahre 1891 bedeutet, so 
weit die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe in Betracht kommt, 
nur ein Kompromiß. Aus den Verhandlungen, die damals im 
Reichstage stattfanden, geht klar hervor, daß die Regierung eine 
möglichst vollständige Sonntagsruhe haben wollte, und von der 
preußischen Regierung muß lobend hervorgehoben werden, daß 
sie, soweit es in ihrer Macht stand, wenigstens eine Beschäftigung 
bis in den tiefen Nachmittag hinein zu verhindern versucht hat. 
13 Jahre sind seitdem verflossen, die als genügend lange Ver 
suchszeit gelten können. Der Versuch der Teilsonntagsruhe ist ge 
lungen. Auch die ganze Sonntagsruhe wird gute Ergebnisse 
zeitigen; sie wird zu größerer körperlicher, sittlicher und geistiger 
Gesundheit aller Glieder des deutschen Kaufmannsstandes bei 
tragen. Denn den Einwand, daß die größere Freiheit am Sonn 
tage die jungen Leute zur Völlerei und zu Unfug verleiten werde, 
kann man nicht ernst nehmen. Ist es doch eine bekannte Tatsache, 
daß sich gerade diejenigen Menschen den verwerflichsten Genüssen 
hingeben, deren Sinn und Herz durch lange angestrengte Arbeit 
abgestumpft ist. Die Angestellten und die selbständigen Kaufleute, 
die bereits heule sich voller Sonntagsruhe erfreuen, sind doch wahr 
lich nicht schlechter als ihre in dieser Hinsicht weniger begünstigten 
Kollegen. 
Grundsätzlich wird natürlich der Einwand gemacht, der Handel 
vertrage keinen polizeilichen Eingriff, mit der Hemmung der freien 
Bewegung werde ihm der Lebensnerv abgeschnitten. Noch immer, 
wenn es sich um Schutzgesetze handelte, haben wir diesen Einwand 
gehört, und noch immer hat er sich als unberechtigt erwiesen. Die 
Sonntagsruhe kommt nicht nur den Angestellten, sondern auch 
dem Prinzipal zustatten. Ist sie einmal eingeführt, so werden 
sich die Gegner von heute in Freunde wandeln.
	        

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Nationale Bodenreform. Druck und Verlag von U. Weichert, 1926.
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