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Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Konserven und Konservenindustrie in Deutschland

Monograph

Identifikator:
883192993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20681
Document type:
Monograph
Author:
Wagner, Curt
Title:
Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1907
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 113 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die einzelnen Zweige der deutschen Konservenindustrie
  • III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
  • IV. Schluß
  • Anhang. Upton Sinclairs „The jungle“

Full text

57 
Wie erwähnt, herrscht in der deutschen Gemüsekonserven 
industrie der Brauch,, daß die Gemüse nach Morgenzahl abgeschlossen 
werden. Der Fabrikant ist danach verpflichtet, alles, was auf dem 
v on ihm mit seinen Lieferanten kontrahierten Areal wächst, abzu 
nehmen, gleichviel, ob die Tageslieferungen kleine oder große sind 1 ). 
Es wird ernstlich von seiten der Konservenfabrikanten in Er 
wägung gezogen werden müssen, ob die Kontrakte mit den Liefe 
ranten künftig nicht besser nach Gewicht abzuschließen sind, oder 
daß wenigstens ein Maximalquantum pro Tag und Morgen festgesetzt 
wird. Damit würde allerdings zweifellos ein erheblicher Rückgang 
des Gemüseanbaues verknüpft sein. Denn bei plötzlichem Wachstum 
würden die Landwirte mit erheblichen Mengen Rohwaren sitzen 
bleiben und diese selbst nicht einmal für den geringsten Preis an den 
Mann bringen können. Die Folge würde sein, daß die vielen Tau 
sende von kleinen Landwirten und Anbauern in Zukunft den für sie 
so lohnenden Gemüsebau nicht mehr betreiben können. 
In volkswirtschaftlicher Beziehung wäre der Rückgang des erst 
m it Schwierigkeiten aufgezogenen deutschen Gemüseanbaues außer 
ordentlich zu bedauern. Denn gerade die Gegenden, die früher zu 
den ärmsten gehörten, sind durch die Konservenindustrie zu Wohl 
stand gekommen. Viele Tausende von Arbeitern, die in der Stadt 
der Arbeit nachgehen und auf dem Lande wohnen, lassen durch ihre 
Familie den Gemüsebau betreiben und haben dadurch erhebliche 
Nebeneinnahmen, die ihnen gestatten, sich allmählich ein eigenes 
Besitztum zu schaffen. Gibt es doch nach den früher gegebenen 
statistischen Tabellen über die Rohprodukte Fabriken, die 6—700 
Lieferanten haben, welche einen Viertelmorgen Erbsen, einen halben 
Morgen Bohnen, 2 Morgen Spargel usw. bauen und außerdem die 
besten Lieferanten für die Fabriken abgeben. Werden also der 
Konservenindustrie die dringend erforderlichen Erleichterungen nicht 
geschaffen, so wird die Folge sein, daß sie das ihr auferlegte Risiko 
Zu ® Teil auf die Landwirtschaft abschiebt. Da die Landwirtschaft 
das Risiko aber ebensowenig zu tragen vermag, wird die schließliche 
Wirkung die sein, daß die Gemüse• bauende Landwirtschaft und die 
Gemüse verarbeitende Industrie in gleichem Verhältnisse leiden und 
ln ihrer Entwicklung wahrscheinlich dauernd gehemmt bleiben werden. 
Der Verband deutscher Konservenfabrikanten hat nun im April 
1904 eine erneute Eingabe an den deutschen Reichskanzler gerichtet, 
1) Es mag hierbei darauf hingewiesen werden, daß bei Spargellieferungen Variationen 
ln wenigen Tagen von 40 bis ca. 250 Zentner erfahrungsgemäß entstehen können.
	        

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John Pierpont Morgan, Der Weltbankier. Reissner, 1928.
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