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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
100624364X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33077
Document type:
Monograph
Author:
Merckel, Curt http://d-nb.info/gnd/1024684814
Title:
Der Weltverkehr und seine Mittel
Edition:
Zehnte, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage, Sonderausgabe aus dem Buch der Erfindungen, Gewerbe und Industrien
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Otto Spamer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (X, 981 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

4 
Einleitung: Entwickelung des Verkehrswesens. 
Welchen gewaltigen Einfluß das Verkehrswesen ausübt, führt uns namentlich unsere 
Zeit, die in der That im Zeichen desselben steht, in besonders anschaulicher Weise vor 
Augen. Gleichsam über Nacht haben die Verhältnisse der Menschen durch die Erfindung 
und Einführung der Eisenbahnen eine Umwandlung erfahren. Dieser Einfluß ist auch 
in geistiger Beziehung ein so mächtiger und weittragender, daß man mit Recht die Be 
hauptung aufstellen konnte, ein Watt, der Erfinder der Dampfmaschine in ihrer heutigen 
Gestalt, und ein Stephenson, der Erbauer der ersten leistungsfähigen Lokomotive, haben 
einen ebenso großen Einfluß auf die geistigen Anschauungen der Menschen ausgeübt als 
ein Luther und Voltaire. 
Erfreuliche Bilder sind es in der Mehrzahl, die an unseren Augen vorüberziehen, 
wenn wir die Entwickelung des Verkehrswesens betrachten. Der ungeheuer große Unter 
schied zwischen dem beladenen, auf schlechten Wegen dahinkeucheuden Menschen und dem 
mit rasender Geschwindigkeit dahineilenden, mit allem erdenklichen Komfort ausgestatteten 
Eilzug ist das Resultat einer zwar Jahrtausende langen Arbeit, aber trotz dieses langen, 
für die Ausbildung erforderlich gewesenen Zeitraumes ist dieser Unterschied ein so gewaltiger, 
daß er vollauf geeignet ist, unsere Genugthuung über die erzielten Erfolge hervorzurufen. 
In diesem Umwandlungsprozeß spielten einzelne Erfindungen, welche zu den glänzendsten 
des menschlichen Scharfsinnes gehören, eine hervorragende Rolle, so der Wagen, das Schiff 
und vor allem, wie bereits ausgesprochen, die Eisenbahnen. 
Den Ausgangspunkt des Verkehrswesens bildete die Ortsveränderung des Menschen. 
Dieselbe erlangte für die Verkehrsentwickelung jedoch erst mit dem Augenblicke Bedeutung, 
als sie von einer Ansiedelung zur anderen stattfand und mit ihr ein Austausch von Natur 
produkten oder Erzeugnissen der menschlichen Thätigkeit verbunden war. Dem Handel 
kommt für die erste Ausbildung des Verkehrs eine ganz hervorragende Bedeutung zu, 
wie dieser Einfluß wohl für alle Zeiten der wirksamste bleiben wird. Wir brauchen uns 
in dieser Beziehung nur daran zu erinnern, daß selbst in unserer Zeit mit ihrem gegen 
früher geradezu enormen Personenverkehr dennoch dieser gegen den Frachtverkehr weit 
zurücksteht, und daß der letztere es ist, der in den weitaus meisten Fällen sowohl für die 
Verbindungen zu Lande wie zu Wasser von ausschlaggebender Bedeutung ist. Durch seine 
Ergiebigkeit hat er zu einem nicht geringen Teile den ausgebildeten Personentransport 
erst ermöglicht. Neben dem Handel waren von früher Zeit an einige andere Momente, 
besonders der Krieg, wirksam, daß Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen der 
Erde hergestellt wurden. Das Erfordernis, die Armeen leicht von einem Ende des römischen 
Weltreiches nach dem anderen schaffen zu können, trug nicht am wenigsten dazu bei, jenes 
ausgedehnte Straßennetz entstehen zu lassen, das heute noch in seinen Überresten unsere 
Bewunderung erregt. Das Streben nach möglichst großer Kriegsbereitschaft ist auch in 
unseren Tagen noch auf die Entstehung ausgedehnter Verbindungen, besonders auf die 
Schaffung von Schienenwegen, von Einfluß. 
Selbstgetretene Pfade, welche Flußläufen und Thalbildungen folgten und welche 
ohne eigentlichen Arbeitsaufwand durch das fortwährende Betreten während mehrerer 
Generationen entstanden waren, bildeten die ersten Wege. Es verstrich zweifellos ein sehr 
langer Zeitraum, ehe durch die Thätigkeit der Menschen diese Wege eine weitergehende 
Ausbildung erfuhren. Auf diese Ausbildung hat die Entwickelung der Transport 
mittel einen sehr großen Einfluß ausgeübt. In den ersten Anfängen der Kultur war der 
Mensch sein eigenes Lasttier und spielte die Muskelkraft der Menschen bei der Transport 
vermittelung eine große Rolle. Auch heute finden wir diese primitive Art der Güter 
bewegung noch vielfach, namentlich im Orient wird der Lastträger noch lange nicht ver 
schwinden, wie derselbe auch im Gütertransport Chinas und Mittelafrikas vorläufig noch 
nicht verdrängt werden wird. Der Neger trägt auf seinem Kopfe oder Rücken bedeutende 
Lasten mit größter Leichtigkeit. In Amerika wurden vor der Entdeckung durch die Europäer 
fast alle Lasten durch Träger befördert, in Südamerika ist in den Anden auch heute noch 
der Lastträger, der Carguero, eine häufige Erscheinung. 
Frühzeitig wußte sich der Mensch jedoch einzelne Tiere für den Transport zu nutze 
zu machen, so das Kamel, das Pferd, den Ochsen, den Esel, den Hund, den Elefanten,
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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