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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

214 
Futtermittel. 
Säugpumpe zu filtrieren und noch 1-mal mit der 10-fachen Menge Wasser auszukochen. 
Die Filtrate werden zusammengegeben, rasch durch Kochen von Eiweiß befreit, filtriert 
und das Filtrat auf ein geringeres Volumen eingedunstet; um den störenden Einfluß von 
etwa vorhandenem Pepton und intermediären Proteinzersetzungsstoffen zu vermeiden, 
säuert man mit Schwefelsäure an, fällt mit Phosphorwolframsäure, filtriert, bringt das 
Filtrat auf ein bestimmtes Volumen und nimmt hiervon zu den einzelnen Bestimmungen 
aliquote Teile. 
Das Wesen der weiteren Bestimmung und Trennung der amidartigen Verbindungen 
beruht darauf, daß die Amidosäuren, bei denen innerhalb des Radikals Wasserstoff 
durch die Amidogruppe (NH 2 ) ersetzt ist, mit salpetriger Säure gerade wie Ammoniak 
freies Stickstoffgas entwickeln, nach der Gleichung: 
2C 2 H 3 (NH 2 ) | coojjH” 2HN0 2 = 2C 2 H 3 . OH { + 2H a O + 2N 2 
Asparaginsäure + Salpetrige Säure = Äpfelsäure -f- "Wasser + Stickstoff. 
In derselben Weise verhält sich Leucin = C 6 H I0 (NH 2 ) CO OH, welches bei dieser 
Behandlung Leucinsäure und freies Stickstoffgas entwickelt, ferner Tyrosin C 9 H,, N0 3 = 
C 0 H 4 (OH). CH 2 . CH(NH 2 ). CO OH, 
Es entsprechen hiernach; 
28 Tie. gefundenerN = 133 Tin. Asparaglnsäure, = 131 Tin. Leucin. = 181 Tin. Tyrosin, oder: 
1 TL „ = 4,75 „ „ = 4,68 „ „ = 6,46 „ „ . 
Die Amido-Säureamide, bei denen auch noch eine Hydroxylgruppe (OH) des 
Karboxyls durch eine 2. Amidogruppe (NH 2 ) vertreten ist, geben dagegen durch Behandeln 
mit salpetriger Säure nur die eine Hälfte des Stickstoffs in Form von freiem Gas ab; das 
an die Karboxylgruppe gebundene NH 2 wird in Ammoniak umgewandelt; die Umwandlung 
der letzteren Amidogruppe in Ammoniak kann durch Kochen mit einer beliebigen anderen 
verdünnten Säure, z. B. Salzsäure, geschehen; bei Asparagin entsteht dadurch Chlorammonium 
und Asparaginsäure, die sich dann beim Behandeln mit salpetriger Säure wie oben ver 
hält, also: 
c 2 h 3 .nh 2 { ZoT+ HC1 + h 2 o =C 2 H 3 .NH 2 { cqoh + NH.CI 
Asparagin -|- Salzsäure -f Wasser = Asparaginsäure -f Chlorammonium. 
Behandelt man letzteres Umsetzungserzeugnis nach dem Austreiben des Ammoniaks 
durch Alkalien oder alkalische Erden wie oben mit salpetriger Säure, so erhält man ebenfalls 
Äpfelsäure und freies Stickstoffgas, wobei 28 Teile des letzteren = 132 Teilen Asparagin 
oder 1 Teil N = 4,71 Teilen Asparagin sind. Man kann aber auch die Menge des in Form 
von Ammoniak abgespaltenen Stickstoffs ermitteln und daraus den Asparagingehalt berechnen 
^obei 14 Tie. N = 132 Tin. Asparagin oder 1 T). N = 9.43 Tin. Asparagin). Dieses zuerst 
von E. Sachsse angegebene Verfahren ist später von E. Schulze, 0. Kellner, E. Kern, 
A. Emmerling, C. Böhmer u. a. geprüft und für die praktische Untersuchung aus 
gebildet worden. 
Um mit Hilfe dieses Verfahrens die amidartigen Verbindungen in den Pflanzen und 
deren Auszügen zu bestimmen, teilt man den obigen Auszug in 3 gleiche Teile und ver 
fährt wie folgt: 
1. In dem ersten Teil bestimmt man das fertig gebildete Ammoniak. 
Dieses kann entweder im Azotometer durch bromierte Natronlauge, wobei sich das 
Ammoniak (z. B. Salmiak) nach folgender Gleichung umsetzt; 
2NH 4 C1 + 3NaBrO + 2NaH0 = 2N + 3NaBr + 2NaCl + 5H 2 0, 
oder aber durch Austreiben des Ammoniaks mit alkalischen Erden (Kalk oder Magnesia) 
bestimmt werden; letzteres Verfahren dürfte den Vorzug besitzen, weil A. Morgen ge 
funden hat, daß auch die Amid- und andere Stickstoffverbindungen der Pflanzenauszüge 
durch bromierte Natronlauge angegriffen werden. 
Manche Chemiker ziehen für diesen Zweck Kalkmilch der Magnesia vor, weil sie 
bei phosphorsäurehaltigen Stoffen die Bildung von schwer zerlegbarem Magnesium- 
Ammouiumphosphat befürchten.
	        

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The Agrarian System of Moslem India. Oriental Books, Munshiram Manoharlal, 1968.
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