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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

252 
Futtermittel. 
VIII. Bestimmung des Sandes in den Futtermitteln. 
Bezüglich des Sandgehaltes der Futtermittel hat der Verband landw. Versuchs- 
Stationen i. D. B. folgendes vereinbart: 
Die qualitative Prüfung aller Futtermittel auf Sand bezw. mine 
ralische Beimengungen ist obligatorisch zu machen, und es ist, sobald 
die Vorprüfung die Anwesenheit von mehr als normalen Mengen ergibt, 
die quantitative Bestimmung auszuführen. 
Der Sand in den Futtermitteln kann, besonders wenn er grobkörnig ist, das 
Gebiß beschädigen, unter Umständen in den Falten des Labmagens sich festsetzen 
und schwere Verdauungsstörungen hervorrufen. 1 ) 
Zur schnellen Bestimmung des Sandes sind verschiedene Vorschläge 2 3 ) gemacht. 
a) Chloroformprobe. 6 oder 10 g des Futtermittels werden in einem Reagenz 
glase mit Chloroform geschüttelt, kurze Zeit stehen gelassen, die ausgeschiedenen mine 
ralischen Beimengungen gesammelt und gewogen. 
b) Verfahren von A. Stutzer. 10 g des Futter 
mittels werden in einem Becherglase mit Alkohol durch 
feuchtet, darauf mit 300—400 ccm 1 %-iger Salzsäure über 
gossen und gekocht. Beim Umrtihren setzt sich Sand, 
Erde usw. auf dem Boden des Becherglases ab; der Sand wird 
von der überstehenden Masse durch Dekantation gereinigt, 
auf einem Filter gesammelt, verascht und gewogen. 
c) Verfahren von A, Emmerling. 8 ) Als schwere 
Flüssigkeit dient eine vollkommen gesättigte Lösung von 
Zinksulfat von etwa 1,43 spezifischem Gewicht — 1 kg 
kristallisiertes Salz auf 725 g Wasser —. Die Vorprüfung 
führt man im Reagenzröhrchen aus, das man zur Hälfte mit 
der Zinksulfatlösung füllt, über welche man vorsichtig Wasser 
schichtet. Man schüttet dann etwa einen Teelöffel des Futter 
mittels auf das Wasser und rührt lebhaft mit einem Draht, 
ohne die untere Lösung viel aufzurühren. Man erkennt als 
dann, ob stark liohtbrechende Sandkörner nach unten sinken, 
und unterscheidet 3 Fälle: Sand = 0, Sand vorhanden, aber 
augenscheinlich unbedeutend, Sand in solcher Menge vor 
handen, daß die gewichtsanalytische Bestimmuug erforderlich 
wird. Bei einzelnen Futtermitteln, wie Erdnußmehlen, läßt sich ein sicheres Urteil nur 
durch die Gewichtsanalyse erlangen, da die an den organischen Teilen haftenden staubartigen 
Sandkörnohen beim Rühren nicht vollständig niederfallen. 
Um den Sand nach demselben Grundsatz nicht allein auszurühren, sondern auch in 
Substanz zu gewinnen, kann man sich eines E. Spaethschen Scheidetriohters in Form 
eines Sektglases mit Hahn bedienen (vergl. Fig. 44). Nachdem sich der Sand in der 
Höhlung des Hahnes angesammelt hat, schließt man den Hahn, reinigt das Glas und kann 
dann die angesammelten Körnchen zum Zweck der Wägung und näheren Prüfung leicht 
gewinnen. Dieses Verfahren kann in manchen Fällen als Ausweg dienen, wo das gewichts- 
analytisohe Verfahren infolge reichlichen Vorhandenseins stark verkieselter Spelzen 
Schwierigkeiten bietet. 
Da diese Verfahren aber, wie Ä. Emmerling für sein Verfahren selbst hervor 
hebt, 4 ) nur annähernd richtige Ergebnisse liefern, im letzten Falle auch die ständige 
*) F. Barnstein teilt (Landw. Versuchs-Stationen 1902, 56, 417) sogar einen Fall 
mit, wo der Magen eines Ochsen nach Verzehrung von einem Gerstenschrot, das 2,6 % 
hellen Sand enthielt, so viel Sand aufgenommen hatte, daß das Eingehen des Ochsen nach 
Ansicht des Tierarztes hierauf zurückgeführt werden mußte. 
a ) Landw, Versuchs-Stationen 1893, 43, 357. 
3 ) Nach einer PrivaLMitteihmg. 
4 ) Landw. Versuchs-Stationen 1896, 47, 221.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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