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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

270 
Futtermittel. 
zunächst mit Wasser 4 Stunden bei Zimmertemperatur, bringt dann die Masse zum 
Sieden und erhält sie ungefähr 15 Minuten darin. Nach völligem Ahkühlen setzt 
man Myrosinlösung zu und läßt diese, ohne zu erwärmen, 16 Stunden einwirken. 
Oder man behandelt den gepulverten Samen mit 300 ccm Wasser, in welchem 0,6 g 
Weinsäure gelöst sind, 16 Stunden bei Zimmertemperatur. In beiden Fällen war 
der Entwickelungskolben von vornherein mit der eine alkalische Permanganatlösung 
enthaltenden Vorlage verbunden. Nach dem Digerieren wird in beiden Fällen unter 
Vermeidung jeglicher Kühlung möglichst viel aus dem Entwickelungskolben ab 
destilliert. Die Bestimmung der bei der Oxydation des Senföls entstandenen Schwefel 
säure erfolgt wie vorhin angegeben. 
M. Fasson 1 ) hat vorgeschlagen, das Senföl in 50—75 ccm Eisessig aufzu 
fangen, indem noch gleichzeitig eine 2. Vorlage mit 20 ccm Schwefelsäure hinzu- 
gefügt wird, das ganze Destillat in einem Kjeldahl-Kolben einzuengen und nach 
Kjeldahl zu verbrennen. 
1 Teil Stickstoff = 7,0715 Teile Senföl, oder 1 ccm 1 / 10 Normallauge = 
0,0099 g Senföl. 
In verschiedenen Raps- und Rübsensamen wurden von R. Ulbricht 4 ) sowie 
A. Schuster 2 3 ) und Mecke 2 ) nur 0,032—0,154°/ 0 Senföl — letztere höchste Menge 
für indischen Raps — gefunden, in den zugehörigen Ölkuchen aber — auf fett- 
freie Substanz berechnet — erheblich mehr, nämlich 0,23—0,79 °/ 0 Senföl. Diese 
Zunahme an Senföl im Rapskuchen gegenüber der Saat wird nach Schuster und 
Mecke durch Erwärmen der zerkleinerten Saat auf 70° vor dem Pressen bewirkt. 
E. Haselhoff 8 ) konnte indes eine nennenswerte Erhöhung des Senfölgehaltes 
durch Erwärmen des Rapssamens auf 70° nicht feststellen und weist ferner nach, 
daß die Verfahren von Schlicht und Fasson im wesentlichen gleiche oder hei 
ersterem Verfahren durchweg nur etwas höhere Ergebnisse liefern. 
R. Ulbricht 4 ) glaubt, daß ein Rapskuchen mit mehr als 0,5 °/ 0 Senföl in der 
Substanz noch nicht beanstandet werden darf, wenn sich der Rapskuchen im übrigen 
als rein und fehlerfrei erwiesen hat. Indischer Raps enthält 0,4—0,5 °/ 0 Senföl. 
VIII, Körner und Mehle der Getreidearten und Hülsenfrüchte. 
Die Körner der Getreidearten und Hülsenfrüchte lassen sich für die gewöhnliche 
Untersuchung durchweg im natürlichen Zustande hinreichend fein mittels der Schrot 
mühle zerkleinern und mahlen. Palls ein Vortrocknen erforderlich ist, verfährt 
man nach S. 254 unter B. 
Auch ist die Bestimmung der sonstigen Bestandteile nach den unter A (S. 208 
bis 251) angegebenen Verfahren auszuführen. 
Zur Stärkehestimmung werden 3 g der fein gepulverten Substanz nach S. 239 
unter b verwendet; dabei sind die in Wasser löslichen, in Zucker überführbaren Kohlen 
hydrate (Zucker, Dextrin usw.) ebenfalls zu berücksichtigen und in Abzug zu bringen. 
Der Wasserauszug von Getreide- und Mehlarten filtriert oft sehr langsam, 
jedoch wird man das Filtrieren durch die bekannten Mittel (Wasserstrahlpumpe, 
Asbest-, Filzfilter nach S. 219 usw.) beschleunigen können. Am besten wird freilich 
eine Real sehe Presse wirken 5 ); auch kann man, wenn es sich hauptsächlich um 
ö Zeitschr. f. angew. Chemie 1896, 422. 
2 ) Chem.-Zeitung 1892, 16, 1954. 
3 ) Zeitschr. f. Untersuchung der Nahrungs- und Genußmittel 1898, 1, 235. 
4 ) Hannoversche land- und forstwirtsoh. Zeitung 1893, 113. 
6 ) W. Pillitz, Zeitschr. f. anal. Chemie 1872, 11, 56.
	        

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Cost of Living in German Towns. Stat. Off., 1908.
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