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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Mikroskopische Untersuchung. Mais. 
315 
das Korn nur in wenige Teile zu zerreißen, mit Wasser zu benetzen und mit ge 
spanntem Wasserdampf einer Temperatur von 105—110° auszusetzen, so daß sich 
Schale und Keim besser von dem Mehlkörper loslösen; letzterer, der teilweise ver 
kleistert ist, wird dann zu Nudeln geformt und gemahlen. 
Eine weitgehende Verarbeitung findet der Mais zur Stärke-Bereitung. 
Hierbei wird das Maiskorn entweder von der breiten nach der spitzen Seite 
zu gespalten, um dadurch den Keim abzutrennen und das entkeimte Korn durch 
Einweichen in verdünnter Natronlauge auf Stärke zu verarbeiten, oder man weicht 
das Korn etwa 60 Stunden mit 60° warmem Wasser ein, welches %—Vs/Vo 
Schweflige Säure enthält, quetscht das Korn, wobei Schale und Keim nicht mit zer 
kleinert werden; beim Aufschlämmen des Kornbreies sinkt die Stärke als am spezifisch 
schwersten nach unten, die Schalen sammeln sich oben an, darauf folgen die Keime; 
auf diese Weise können die Kornteile mechanisch voneinander getrennt werden. 
Man erhält so eine Reihe Abfälle, die zum 
großen Teil sehr als Futtermittel geschätzt 
sind, nämlich; die Maistreber oder Mais 
kleie (die beim Alkali-Verfahren abgesiebten 
Maishülsen), den Keim, der bis 45 °/ 0 öl ent 
hält, hierauf verarbeitet wird und die Mais- 
keimkuchen (mit 26—28% Protein und 
7-—10% Fett)hinterläßt, Gluten-Peed(Gluten 
mit viel Schalen, 24—28 % Protein, 2—4 % 
Fett, 7—10% Rohfaser) und Gluten-Meal 
(Hinten mit wenig Schalen, 34—39 % Protein, 
2—4 % Fett, 2—4% Rohfaser) und weiter 
has Gluten selbst. Man wäscht die Stärke- 
irsilcb entweder mit Natronlauge enthaltendem 
°der nach dem Säure-Verfahren mit Schweflige 
Säure enthaltendem Wasser aus und fällt das 
Hluten mit Säure bezw. Alkali. Das Gluten 
"’ird entweder für sich verwendet oder aber 
hem Schalenabfall zugesetzt. 
Bei der Verwendung des Maises zur 
^ier- oder Branntwein-Bereitung werden 
ähnliche Abfälle wie bei der Verwendung anderer 
<,( -'treidearten gewonnen; nur sind diese Abfälle, 
Welche zum Teil oder ganz den protein- und 
^reichen Keim bezw. die Aleuronschicht mit 
^schließen, verhältnismäßig protein- und fettreicher als die Abfälle von 
s onstigen Getreidearten. 
Als Verunreinigungen des Maises und seiner Erzeugnisse kommen in Be 
dacht der Mais- oder Beulenbrand (Ustilago Maydis), recht häufig Schimmel, 
besonders wenn die Körner längere Zeit in dem Kolben belassen werden; dem Vor 
kommen von Schimmel schreibt man in Italien und den Ländern an der unteren 
°nau das Auftreten der Pellagra beim Menschen, einer schleichenden Hautkrankheit, 
??•. h» e r Körnermais des Handels besteht aus unreifen, am Scheitel und am 
. eim Hng geschrumpften Körnern; in den Mahlerzeugnissen sind Steinnuß, 
ln her Maisschlempe der Brennereien bis 12% Calciumkarbonat —• herrührend von 
einer Säure-Abstumpfung — beobachtet worden. Das Vorkommen von Hülsen und 
‘ chalen der Gerste in diesen und den Abfällen der Maisbierbrauereien rührt von der 
Fig. 79. Mais. Epidermis der oberen 
Hüllspelze in der Flächenansicht. (Vergr* 
300.) Nach Win ton.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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