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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Untersuchung von Boden
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

14 
Untersuchung von Boden. 
einigen Seiten vorgeschlagene schweflige Säure ist nicht so empfehlenswert — auf 
dem Wasserbade zur Trockne verdampft, der eingetrocknete Boden samt Glas 
schälchen mit pulverigem Kupferoxyd vermischt und in eine 60 cm lange Yer- 
hrennungsröhre gefüllt; an die mit Boden vermischte feinpulverige Kupferoxydschicht 
schließt sich — durch Asbestpfropfen ahgetrennt — eine 20 cm lange Schicht von 
grobem Kupferoxyd, hieran zur Reduktion des entstehenden Stickoxyds eine 10 bis 
12 cm lange Kupferdrahtspirale — oder auch eine ebenso lange Schicht von ganz 
feinem Silberdraht, welcher neben Reduktion des Stickoxyds auch Chlor zurück- 
hält —; man verbindet die Verbrennungsröhre in üblicher Weise zunächst mit 
einem Chlorcalciumrohr, dieses mit einem Kaliapparat und verfährt im übrigen 
genau wie hei einer Elementaranalyse. Die Gewichtszunahme des vorher ge 
wogenen Kaliapparates ergibt die aus dem Humus gebildete Menge Kohlensäure. 
Hat man die fertig gebildete Kohlensäure des Bodens nicht vorher durch 
Phosphorsäure ausgetrieben, sondern den Boden direkt verwendet, so muß man 
erstere für sich bestimmen und von der Gesamtmenge Kohlensäure abziehen. , 
b) Durch Oxydation mit Chromsäure bezw. saurem chromsaurem Kalium. 
Weniger genauere Ergebnisse liefert die Bestimmung des Humus durch Oxydation 
mit Chromsäure, wodurch einige Humusverbindungen nicht vollständig oxydiert werden. 
5—10 g Boden werden in einem Kochfläschchen mit 20 ccm Wasser und 
30 ccm konzentrierter Schwefelsäure übergossen, vorsichtig umgeschüttelt, unter 
mehrmaligem Ausziehen der Luft aus dem Fläschchen stehen gelassen, bis das Ge 
misch erkaltet und die im Boden vorhandene, fertig gebildete Kohlensäure vollständig 
entfernt ist. Darauf gibt man 5 g reine Chromsäure — auf 1 Teil vermutlich 
vorhandener organischer Substanz 15—20 g freie Chromsäure, von Kaliumbichromat 
entsprechend etwa 1 / 8 mehr, also 7—8 g für 5—10 g Boden, oder etwa 25—30 g für 
1 Teil organischer Substanz 1 ) — in das Fläschchen, verbindet dieses rasch mit einem 
Apparat, * 2 ) welcher zunächst Waschflaschen mit konzentrierter Schwefelsäure und 
einem Chlorcalciumrohr für die Absorption des mitgerissenen Wassers enthält, und 
daran anschließend einen vorher gewogenen Geißler sehen Kaliapparat zur Ab 
sorption der Kohlensäure. Der Kaliapparat enthält Kalilauge, welche durch Lösung 
von 1 Teil Kalihydrat in 1 Teil Wasser hergestellt ist. 
Nach erfolgter Zusammenstellung des Apparates erwärmt man die Mischung 
im Kölbchen anfangs nur sehr schwach, zuletzt aber bis auf 90—95°, erhält die 
Flüssigkeit eine Zeitlang auf dieser Temperatur, entfernt alsdann die Lampe, leitet 
einige Zeit kohlensäurefreie Luft durch den ganzen Apparat und ermittelt die 
Gewichtszunahme des Kaliapparates. 
Die Kohlensäure-Bestimmung wird wenigstens 1 mal wiederholt; wenn die 
erhaltenen Ergebnisse nur wenig voneinander abweichen, nimmt man aus denselben 
das Mittel. 
Um aus dem Kohlenstoffgehalt des Bodens die Menge der wasser- und 
stickstofffreien Humussubstanz wenigstens annähernd zu berechnen, pflegt 
man in dem Humus 58 °/ 0 C anzunehmen und demnach die gefundene Kohlensäure 
mit 0,471 oder den aus letzterer berechneten Kohlenstoff mit 1,724 zu multiplizieren. 
*) Ich habe gefunden, daß auch hier, ähnlich wie bei der Bestimmung des Stick 
stoffs nach Kjeldahl, die Oxydation regelmäßiger und vollständiger verläuft, wenn man 
etwa 2 g Merkurisulfat zusetzt. Man löst 20 g Queoksilberoxyd in 100 ccm verdünnter 
(1: 3) Schwefelsäure und verwendet hiervon 10 ccm. 
2 ) Als solcher kann zweckmäßig der Kohlensäure-Bestimmungs-Apparat von 
R. Pinkener dienen.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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