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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Futtermittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

102 
OESTERREICH — ^lilitärwesen (Landmacht). 
1854, 20. Juli, freiwillige Nationalanleihe (in Wirklichkeit 
Zwangsanleihe) etwas über 500,000,000 
Zusammen Anleihen in 3 Jahren Û. 82õ’56í),800 
Die alte Schuld ward für 31. Jan. 1850 berechnet zu . . - 1"023,200,000 
Dies ergiebt etwa fl. 1,850’000,000 
Nach den offi eieil en Zusammenstellungen betrug in den 10 
Jahren 1845 bis Ende 1854, nach den Creditoperationen : 
die Schuldvermehrung fl. 1087’300,000 
- Scliuldverminder ung - 3()3’000,000 
Sonach wirkliche Vermehrung fl. 784’300,000 
Die fundirte Schuld vermehrte sich: 
im Jahre 1854 um 83’215,691 fl. 
- 1855 - 243’527,490 - 
Allerdings wurde im letztbezeiclmetcu Jahre die schwebende 
Schuld durch Beseitigung des Staatspapiergeldcs, 1G4’J03,730 fl. be 
tragend, vermindert; allein dagegen erscheinen wieder in der nämlichen 
Jahresrechnung : Vorschüsse der Bank mit 87’52J,57G, und eine Ver 
mehrung der schwebenden Schuld von 2799,448 fl. — Als feststehende 
Momente ergeben sich: sehr starke Vermehrung des Capitalbetrages 
der Schuld; vorzugsweise Vermehrung der hochverzinslichen (5procen- 
tigen) Papiere, und enormer Verlust bei der Emission, indem man meist 
nur in dem geringen Wertho der Valuta Geld erhielt, das man in 
C.-M, oder deren Werth verzinsen und bezahlen soll. Daneben war 
der Staat genöthigt, einen Theil seiner Eisenbahnen, sammt Ländereien 
und Steinkohlen-Bergwerken (deren Werth fortwährend steigt) um 80 
Mill. fl. an eine franz. Gesellschaft zu verkaufen. 
M i 111111* w e 8 e II • 
Landmacht. 
Bildung des Heeres. Aushebung mit 20 Jahren ; 8jährige Dienst 
zeit im activen Heere, dann noch 2 Jalire in der Reserve. Tirol 
liefert nur ein Jägerregiment. Ganz besondere Einriehtungen bestanden 
in der Militärgränze, von deren Bevölkerung (1’009,109) nicht we 
niger als 738,624 dem Militärstande beigerechnet wurden; eine Ver 
fügung aus neuerer Zeit bestimmt indess Gleichstellung dieser Provinz 
mit dem übrigen Reiche hinsichtlich der Militärpflichtigkeit. (Im Jahr 
1854 wurden im Staate 1414 Fälle von Selbstverstümmelung con- 
statirt, um sich der Militärpflicht zu entziehen.) Stellvertretung ist 
zulässig, und der Staat selbst übernimmt dieselbe gegen eine gewisse 
Summe (in Tirol um 500—600, in Italien um 700 fl.) ; die Ersatz 
männer erhielten aber bis zur neuesten Zeit vom Staate nur eine un 
genügende Vergütung (Zulage von 5 Krzr. täglich und eine Summe 
von 120 fl. erst nach völlig vollendeter Dienstzeit). Nunmehr soll 
das Vorhältniss gebessert sein. — Das Avancement der Gemeinen 
zu Officiersstellen ist zwar gestattet, findet aber factisch so viel wie 
gar nicht statt. Der Adel hat ungewöhnlich viele Officiersstellen innc. 
1854 standen in der Armee 4961 adelige und 10,300 bürgerliche
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Meyer & Zeller, 1857.
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