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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Milch und Molkerei-Erzeugnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Vollmilch. Bestimmung des Fettes. 
461 
außen in die Metallhillsen der Zentrifuge, wobei des Gleichgewichts wegen stets 
2 Butyrometer einander gegenüberliegen müssen. Darauf schraubt man den Deckel 
der Zentrifuge fest zu, setzt die Zentrifuge in Bewegung (11) und hält sie 5 Minuten 
lang bei einer Umdrehungszahl (12) von etwa 700—800 in der Minute in Bewegung. 
Nach dieser Zeit hat sich das Fett in einer schön lichtbrechenden Schicht in dem 
Butyrometer abgeschieden (13). Man legt darauf die Butyrometer noch einige 
Minuten in ein Wasserbad von 60—70° (möglichst 65°, da auf diese Temperatur 
die Butyrometer justiert sind) und zwar so, daß möglichst 
auch die ganze Fettschicht in der Skala von warmem Wasser 
umgeben ist (14). Darauf werden die Butyrometer nach 
einander aus dem Wasserbade herausgenommen und nun rasch 
abgelesen, indem man das Butyrometer gegen das Licht hält, 
den Pfropfen etwas hereindrückt, bis die untere scharfe Grenze 
der Fettschicht dadurch genau mit einem Hauptteilstrich 
zusammenfällt und nun rasch die Höhe der Fettschicht in 1 / 10 
Teilstrichen oder Graden abliest. Bei Vollmilch gilt der 
niedrigste, bei fettarmer Magermilch, Buttermilch oder Käse 
milch dagegen der mittlere Punkt des oberen Meniskus als 
4er richtige Ablesungspunkt. Die abgelesene Anzahl 
Teilstriche oder Grade 
x - 
geben die Fettprozente an (also 
B. abgelesene Grade 36x 1 / 10 =B,5 Gewichtsprozent 
Fett). Die Ablesung kann mit Sicherheit auf 1 / 2 ° = 0,05 Ge 
wichtsprozent geschehen, also = 3,35 Gewichtsprozent 
Fett; 1 l g und 1 / 1 Grad lassen sich, besonders mittels einer 
Lupe, noch abschätzen. 
Man liest stets zweimal ab, wobei zu beachten ist, daß 
4er untere Einstellungspunkt mit dem Pfropfen auch wirklich 
festgehalten wird. Stimmen zwei Ablesungen nicht unter 
einander, so setzt man das Butyrometer noch einmal kurze 
■^eit ins Wasserbad und liest nochmals ab. 
Sind den Milchproben zur Frischhaltung zu große 
Mengen von Kaliumbichromat oder Formaldehyd zu 
gesetzt, so werden nach M. Siegfeld 1 ) die Fettbestimmungen 
ungenau. 
A. W. Kaniß 3 ) hat den Nachweis von nitrathaltigem 
Nasser mit der Fettbestimmung nach Gerber verbunden, 
indem, er einen geringen Zusatz von Formaldehyd macht; vergl. 
unten No. 14 b „Nachweis von Salpetersäure in der Milch“. 
Anmerkungen zu vorstehendem Verfahren: 1. Alle Reagenzien und die 
1 c li sollen eine Temperatur von möglichst nahe 16° haben. 
2. Die Schwefelsäure soll bei 15° ein spezifisches Gewicht von 1,820—1,825, 
n sprechend 90—91 °/ 0 reiner Schwefelsäure oder 1650—1660 g H 2 S0 4 im Liter haben, 
mse Säure paßt für die gehaltreichsten Milchsorten; nach 31. Siegfeld (Zeitschr. f. Unter- 
q c lun g d. Nahrungs- u. Genußmittel 1903, (i, 259) genügt eine Säure von 1,810 spezifischem 
wwiclit; bei stärkerer Säure tritt leicht Pfropfenbildimg ein. 
v 3 - Für Massenuntersuolumgen werden automatische Abmeßvorriohtungen von 
SC ue 4ener Einrichtung empfohlen. 
) Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs- u. Genußmittel 1903, 6, 397. 
) Molkerei-Ztg. Berlin 1901, 11, 374. 
Fig. 253. 
Normal - Butyrometer 
nach Gerber.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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