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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Speisefette und -öle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Bestimmung der Jodzahl. 
533 
die Nachprüfungen von verschiedenen Seiten bestätigt haben, vor dein v. Hüblschen 
Verfahren den Vorzug, daß die Lösung in ihrer Wirksamkeit viel beständiger und 
die Reaktion schneller beendigt ist. Das Verfahren liefert dieselben Jodzahlen 1 
wie das von Hüb Ische. 
Erforderliche Lösungen: 
1. Jodmonochlorid-Lösung. Man bereitet sie nach einem der beiden folgenden 
Verfahren; a) Man löst 13 g Jod in 1 Liter höchst konzentriertem Eisessig (Acidum 
aceticum glaciale 99 % Merck; dieselbe darf Kaliumbichromatlösung mit Schwefel 
säure absolut nicht reduzieren), bestimmt in 25 ccm dieser Lösung genau den Titer 
und leitet darauf in die Lösung langsam einen durch Waschen von Salzsäure be 
freiten Chlorstrom, bis der Titer verdoppelt ist. Nach einiger Übung läßt sich 
dieser Punkt an dem Farbenumschlag genau treffen. — b) Bequemer ist die Her 
stellung aus käuflichem Jodtrichlorid und Jod. Man löst 9 g Jodtrichlorid (schnell 
abzuwägen!) in 1 Liter Eisessig von obigen Eigenschaften, pipettiert davon 5 ccm ab, 
gibt einige ccm 10 °/ 0 -iger Jodkaliumlösung sowie etwas Wasser hinzu und bestimmt 
den Titer mit 1 / 10 N.-Thiosulfatlösung, dann löst man in der Jodtrichloridlösung 
soviel fein zerriebenes Jod, daß der Titer, auf gleiche Weise bestimmt, ein klein 
wenig mehr als D/^-mal so groß wird. Wenn man will, kann man die Lösung 
noch mit etwas Eisessig verdünnen und, wenn sie nicht völlig klar ist, filtriert 
man sie. Lewkowitsch,' 2 ) der das Wijssche Verfahren sehr empfiehlt, schlägt 
vor, 9,4 g Jodtrichlorid und 7,2 g Jod auf dem Wasserbade in Eisessig zu lösen 
und dabei darauf zu achten, daß während der Behandlung auf dem Wasserbade der 
Eisessig kein Wasser anzieht. 
2. Tetrachlorkohlenstoff; er soll mit einer Kaliumbichromat-Lösung und 
konzentrierter Schwefelsäure geschüttelt, diese auch nach längerem Stehen nicht 
verfärben. Der Tetrachlorkohlenstoff ist dem Chloroform vorzuziehen, weil letzteres 
nach Wijs immer etwas Alkohol enthält. 
3. Stärkelösung, Jodkaliumlösung (10°/ 0 -ig) und Thiosulfatlösung 
werden in derselben Weise verwendet wie bei dem v. Hüblschen Verfahren. 
Ausführung der Bestimmung. Diese erfolgt mit den vorstehend ange 
gebenen Lösungen in derselben Weise wie beim v. Hüblschen Verfahren (Ange 
wendete Substanzmengen: 0,8—1,0 g bei festen Fetten, 0,3—0,4 g bei nichttrocknenden 
nnd 0,15—0,18 g bei trocknenden ölen) nur mit folgenden Abweichungen: 
a ) Es genügen 10 ccm 10°/ o -ige Jodkaliumlösung; 
b ) der Jodüberschuß soll etwa 70°/ o betragen, d. h. von 100 Teilen zugesetzten 
Halogens sollen nur etwa 30°/ o zur Addition verbraucht werden; 
c ) die Einwirkungsdauer soll für feste Fette und öle mit niedriger Jodzahl 
wenigstens 15 Minuten, für öle mit höherer Jodzahl länger und für Leinöl 
eine Stunde betragen. J. Lewko witsch empfiehlt als Einwirkungsdauer bei 
Fetten und Ölen mit einer unter 100 liegenden Jodzahl 1 j 2 Stunde, bei halb 
trocknenden ölen 1 L—1 Stunde und bei trocknenden Ölen 1 bis höchstens 
2 Stunden; 
etw . .. mlt hohen Jodzahlen findet mau nach dem Wijs sehen Verfahren zwar 
weiM • lere Werte; diese sind aber, wie Wijs nachgewiesen hat, zweifellos die richtigeren, 
m- , 61 ^ em v - Hüblschen Verfahren in diesen Fällen eine richtige Titerstellung un 
möglich ist. 
Chemische Technologie u. Analyse der Öle, Fette u. Wachse, 
Vieweg & Sohn 1906, 1, 274. 
t> f J- Lewkowitsch, 
-“raunschweig, Fr.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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