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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Speisefette und -öle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

574 
Speisefette und -öle. 
hält an unverseifbaren Bestandteilen im wesentlichen nur Cholesterin und kein 
Phytosterin. 
Das Schweinefett wird gewöhnlich aus dem Eingeweidefett gewonnen; bei 
unserem einheimischen sog. Metzgerfett, welches in den Schlächtereien meist über 
freiem Feuer ausgeschmolzen wird, findet vorwiegend das Nierenfett (Blumen, 
Flohmen, Flaumen, Schmer, Liesen) sowie das Darmfett (Gekrösefett) Verwendung, 
seltener das Riickenfett (Speck) oder gar das Fett von anderen Körperteilen des 
Schweines. 
Der größte Teil des aus dem Auslande eingeftthrten Schweinefettes kommt 
aus den Vereinigten Staaten von Amerika, woselbst nicht, wie bei uns, von den 
einzelnen Metzgern, sondern in großen Schlächtereien und „Packhäusern“ vielfach 
das ganze Fett des Schweines auf Schmalz verarbeitet wird. 
Von Amerika eingeführt wird namentlich das Dampfschmalz oder Roh 
schmalz (steam lard), welches in eisernen Kesseln unter Druck durch unmittelbare 
Einwirkung von Dampf auf das Fett gewonnen wird, ferner das Neutralschmalz 
(neutral lard). 
Die Raffination des Schmalzes besteht in einem teilweisen Auspressen des 
„Schmalzöles“ bei niedriger Temperatur aus dem für Speisezwecke zu flüssigem 
Rohschmalz. 
2. Verfälschungen des Schweinefettes und gesetzliche Bestimmungen, a) Die 
hauptsächlich in Betracht kommenden Verfälschungen des Schweinefettes sind: 
1. Zusatz von Pflanzenfetten, vornehmlich Baumwollsamenöl und -Stearin 
(Kottonstearin), ferner Erdnußöl, Sesamöl, Palmkernfett, Kokosfett usw. 
2. Zusatz von Preßtalg, Rindstaig oder Hammeltalg zur Erhöhung der 
Konsistenz. 
3. Gleichzeitiger Zusatz von Talg und Pflanzenfetten. 
4. Beimischung von größeren Wassermengen. 
5. Zusatz von verbotenen Frischhaltungsmitteln. 
6. Verkauf von verdorbenen Fetten. 
7. Der Zusatz von gewichtsvermehrenden fremden Stoffen außer Fetten und 
Wasser dürfte wohl kaum in großem Maßstab Vorkommen. 
b) Die beim Schweinefett in Frage kommenden besonderen gesetzlichen Be 
stimmungen sind folgende: 
1. Das Gesetz betr. den Verkehr mit Butter, Käse, Schmalz und 
deren Ersatzmitteln vom 15. Juni 1897. Nach dem § 1 dieses Gesetzes sind 
alle dem Schweineschmalz ähnlichen Zubereitungen, deren Fettgehalt nicht aus 
schließlich aus Schweinefett besteht, als Kunstspeisefett zu bezeichnen. Aus 
genommen hiervon sind unverfälschte Fette bestimmter Tier- und Pflanzenarten, 
welche unter den ihrem Ursprung entsprechenden Bezeichnungen in den Verkehr 
gebracht werden. 
2. Das Gesetz betr. die Schlachtvieh- und Fleischbeschau vom 
3. Juni 1900. Schweinefett und Kunstspeisefett fallen unter den Begriff „Fleisch“ 
dieses Gesetzes (vergl. S. 571). Es gelten daher für beide a) das Verbot des Zusatzes 
der oben (S. 571) aufgeführten Frischhaltungsmittel und der künstlichen 
Färbung und ß) die Äusführungsbestimmungen D zu diesem Gesetze hinsichtlich 
der Behandlung des in das Zollinland eingehenden Schweinefettes und Kunstspeise 
fettes (vergl. oben S. 571). 
3. Untersuchungsrerfahren. a) Die Probenahme und Untersuchung 
hinsichtlich der allgemeinen Zusammensetzung des Schweineschmalzes —
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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