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Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Speisefette und -öle
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Pflanzliche Speisefette und -öle. 
587 
kommt es auch unter der Bezeichnung „Salatöl, Tafelöl, Butterbl usw.“ als 
Speiseöl in den Handel. 
Das öl ist gekennzeichnet durch die Halphensche Reaktion, welche nach 
der Anlage d zu den Ausführungshestimmungen D zum Fleischbeschau-Gesetz vom 
3. Juni 1900 wie folgt ausgeführt wird: 
„5 ccm Fett werden mit der gleichen Eaummenge Amylalkohol und 5 ccm 
einer 1 °/ 0 -igen Lösung von Schwefel in Schwefelkohlenstoff in einem weiten, mit 
Korkverschluß und weitem Steigrohre versehenen Eeagensglas etwa 1 j i Stunde 
lang im siedenden Wasserhad erhitzt. Tritt eine Färbung nicht ein, so setzt man 
nochmals 5 ccm der Schwefellösung zu und erhitzt von neuem 1 j i Stunde lang.“ 
Bei Gegenwart von Baumwollsamenöl tritt eine deutliche Entfärbung der Flüssig 
keit ein. 
Zu beachten ist, daß der die Halphensche Eeaktion verursachende Körper durch 
Erhitzen und sonstige Behandlung des Baumwollsamenöles mehr oder minder vollständig 
zerstört werden kann, 1 ) und daß ferner in Butter, Schweinefett und Kinderfett hei Fütterung 
der Tiere mit Baumwollsamenmehl die Halphensche Reaktion eintreten kann, ohne daß 
den Fetten Baumwollsamenöl beigemisoht ist. 
Nach J. Lewkowitsch 2 ) geben die Mehrzahl der Baumwollsamenöle, auch wenn 
in ihnen durch Erhitzen der die Halphensche Reaktion gebende Körper zerstört ist, 
eine positive Reaktion mit Salpetersäure (Haucheoornesche Reaktion). Dieselbe 
wird nach Lewkowitsch am besten in folgender Weise ausgeführt: 
Einige ccm Öl werden mit dem gleichen Volumen Salpetersäure vom 
spezifischen Gewicht 1,375 durchgeschüttelt und darauf einige Zeit —.-.bis 
24 Stunden — stehen gelassen. Die meisten Baumwollsamenöle nehmen 
dabei eine kaffeebraune Färbung an. 
Da das Baumwollsamenöl bei der Raffination mit Alkalien behandelt wird, 
so ist der Säuregehalt der Handelsöle meist sehr gering. 
Die Jodzahl des Baumwollsamenöles beträgt im allgemeinen 105—117, die 
des Baumwollsamenstearins 89—104; die Jodzahl der flüssigen Fettsäuren '■ ist in 
frischen Ölen meist 146—152. 
5. llüböl (Rapsöl, Kolzaöl). 
Als Ettböl (Rapsöl, Kolzaöl) kommt das Öl der Samen verschiedener Varietäten 
von Brassica campestris in den Handel. Diese öle sind gekennzeichnet durch eine 
verhältnismäßig niedrige Verseifungszahl (168—179), die durch den Gehalt des 
Öles an Erucasäure bezw. Erucin bedingt ist. Ferner soll das Rapsöl nach 
fr- Archbutt 3 ) auch Arachinsäure — er fand 1,4 °/ 0 enthalten. 
Die Jodzahl des EUböles beträgt 94—106. 
Die Verfälschungen des Rüböles bestehen vorwiegend in Zusätzen von trocknenden 
ölen (Leinöl, Mohnöl), die man durch die erhöhte Jodzahl erkennt, von Harzöl, das durch 
seine starke Rechtsdrehung (vergl. S. 525), und von Paraffinöl, das durch die Bestimmung 
des Unverseifbaren (vergl. S. 583) erkannt wird. 
(i. Sonstige Pflanzenöle. 
Außer den vorgenannten kommen noch eine Anzahl weiterer Pflanzenöle für 
Speisezwecke zur Verwendung, von denen hier noch genannt werden mögen; 
ö Vergl. K. Fischer u. H. Peyau, Beiträge zur Kenntnis des Baumwollsamenöles 
und der Halphenschen Reaktion. — Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs- u. Genuß- 
mittel 1905, 9, 81. 
2 ) J. Lewkowitsch, Chemische Technologie und Analyse der Öle, Fette und Wachse. 
Braunschweig, Pr. Vieweg & Sohn, 1905, 2, 107. 
3 ) Journ. Soc. chem. Industry 1898, 17, 1009.
	        

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Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
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