Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Wille und. Intellekht. 
453 
endet Pascal zuletzt mit innerer Notwendigkeit in dem Auto- 
ritätsprinzip, das die „Lettres Provinciales“ bekämpft und für 
immer blossgestellt hatten. An Stelle des mystischen Glaubens, 
den das Ich von aussen passiv zu erwarten hat, werden die 
‚Werke“ und Zeremonien das eigentliche Ziel seiner praktischen 
Betätigung. Da die Gnade als freies Geschenk gegeben und 
durch die sittliche Arbeit des Selbst nicht notwendig bestimmt 
und herbeigeführt wird, so bleibt für diese allein die Auf- 
gabe übrig, die äussere „Maschine“, den Automatismus des Ge- 
dankens, zu lenken und gefügig zu machen. „Suivez la maniere 
par olı (les fideles) ont commence: c’est en faisant tout comme 
s’ils croyaient, en prenant de l’eau benite, en faisant dire des 
messes etc.; naturellement möme cela vous fera croire et 
vous abetira. — Mais c'est ce que je crains. — Et pourquoi? 
qu’avez-vous a perdre?“ (X, 1.) Man hat vergebens versucht, die 
schneidende Schärfe dieses Wortes abzustumpfen. Wenn irgend- 
wo, SO gilt hier, was Pascal selbst in einem anderen Zusammen- 
hange ausgesprochen hat: un mot de cette nature determine tous 
‚es autres . , jusque la ambiguite dure, et non apres (XXIV, 26). 
Was in Pascals „Welte“ auf dem Spiele steht, das haben die 
Penseces mit aller Ehrlichkeit und Entschiedenheit herausgesagt, 
indem sie immer von neuem wiederholen, dass alle Würde und 
alles Verdienst des Menschen im Denken besteht. Aber eben 
diesen Einsatz gilt es zu wagen, eben diesen Wert und diese 
Grundeigentümlichkeit des Ich gilt es zu opfern, um es damit 
einer höheren Ordnung teilhaft zu machen. 
Um das Ziel, zu dem die Skepsis hier geführt wird, zu ver- 
stehen und zu beurteilen, müssen wir es ihrem Anfang und Aus- 
gangspunkt gegenüberstellen. Die Erinnerung an Montaignes 
Essais ist in dem Werke Pascals überall lebendig, ja sie wirkt, 
bei all seiner literarischen Originalität, bis in die stilistische 
Fassung der einzelnen Gedanken fort. In Montaigne fasst sich 
für Pascal — wie er in seiner Unterredung mit M. de Saci aus- 
führt — der Gehalt und das Ergebnis der gesamten weltlichen 
Philosophie zusammen. Die Demütigung der natürlichen 
Geisteskräfte bildet den Anfang jeder wahren Erkenntnis un- 
seres jenseitigen Ursprunges, Und dennoch hat der Zweifel 
bei Montaigne und Pascal eine diametral entgegengesetzte Be-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.