Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe

Monograph

Identifikator:
883823179
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-4396
Document type:
Monograph
Author:
König, Joseph http://d-nb.info/gnd/119182084
Title:
Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
Edition:
Dritte, neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 1083 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Untersuchung landwirtschaftlich und gewerblich wichtiger Stoffe
  • Title page
  • Contents
  • Untersuchung von Boden
  • Tierische Entleerungen und Stallmist
  • Künstliche Düngemittel
  • Asche von Pflanzen, tierischen Stoffen und Brennstoffen
  • Futtermittel
  • Die Untersuchung der Sämereien
  • Milch und Molkerei-Erzeugnisse
  • Speisefette und -öle
  • Bienenhonig
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Zuckerfabrikation
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Stärkefabrikatiom
  • Rohstoffe und Erzeugnisse der Spiritusfabrikation
  • Bier und seine Rohstoffe
  • Obst- und Beerenfrüchte sowie deren Erzeugnisse
  • Wasser
  • Beschädigungen der Vegetation durch Rauch und Staub
  • Untersuchung der Schafwolle
  • Bienenwachs
  • Schmiermittel
  • Index

Full text

Wein. 
777 
veilchenblauen Zone an der Berührungsfläche beider Flüssigkeiten soll die Anwesenheit 
des Dulcins beweisen. 
Zum Nachweise von Saccharin kann auch die Überführung desselben in Salizylsäure 
und der Nachweis der letzteren dienen. Der in der oben angegebenen Weise erhaltene 
Rückstand des Äther-Petrolätherauszuges wird mit wenig Natronlauge auf dem Wasserhade 
zur Trockne verdampft und mit 3 / a —1 g Ätznatron 1 / 2 Stunde im Silbertiegel (am besten 
im Olbade) bei 250° geschmolzen. Die mit Wasser aufgenommene und mit Schwefelsäure 
angesäuerte Schmelze zieht man mit Äther aus, verdampft diesen und prüft den Rückstand 
mit Bisenchloridlösung auf Salizylsäure. 
Selbstverständlich muß man sich vorher durch Prüfen des Rückstandes des Äther- 
Petrolätherauszuges mit Eisenchloridlösung von der Abwesenheit von Salizylsäure in dem 
Weine überzeugt haben. Ist in dem Weine Salizylsäure vorhanden, so schmilzt man den 
Rückstand des Äther-Petrolätherauszuges mit Soda und Salpeter und prüft die Schmelze 
auf Schwefelsäure, die sich bei Anwesenheit von Saccharin aus der Sulfogruppe des 
Saccharins bildet. 
Über weitere Verfahren zum qualitativen Nachweis von Saccharin siehe K. Windisch 
1. c. S. 141. 
18. Nachweis der Salizylsäure. „50 ccm Wein werden in einem zylindrischen 
Soheidetriohter mit 50 ccm eines Gemisches aus gleichen Raumteilen Äther und Petroleum 
äther versetzt und mit der Vorsicht häufig umgeschüttelt, daß keine Emulsion entsteht, 
aber doch eine genügende Mischung der Flüssigkeiten stattfindet. Hierauf hebt man die 
Äther-Petroleumätherschioht ab, filtriert sie durch ein trockenes Filter, verdunstet das 
Äthergemisch auf dem Wasserbade und versetzt den Rückstand mit einigen Tropfen 
Eisenchloridlösung. Eine rotviolette Färbung zeigt die Gegenwart von Salizylsäure an. 
Entsteht dagegen eine schwarze oder dunkelbraune Färbung, so versetzt man die 
Mischung mit einem Tropfen Salzsäure, nimmt sie mit Wasser auf, schüttelt die Lösung 
mit Äther-Petroleumäther aus und verfährt mit dem Auszug nach der oben gegebenen 
Vorschrift.“ 
19. Nachweis von arabischem Gummi und Dextrin. „Man versetzt 4 ccm Wein 
mit 10 ccm Alkohol von 96 Maßprozent. Entsteht hierbei nur eine geringe Trübung, 
welche sich in Flocken absetzt, so ist weder Gummi noch Dextrin anwesend. Entsteht 
dagegen ein klumpiger, zäher Niederschlag, der zum Teil zu Boden fällt, zum Teil an 
den Wandungen des Gefäßes hängen bleibt, so muß der Wein nach dem folgenden Ver 
fahren geprüft werden.“ 
„100 ccm Wein werden auf etwa 5 ccm eingedampft und unter Umrühren so lange 
mit Alkohol von 90 Maßprozent versetzt, als noch ein Niederschlag entsteht. Nach 
2 Stunden filtriert man den Niederschlag ab, löst ihn in 30 ccm Wasser und führt die 
Lösung in ein Kölbchen von etwa 100 ccm Inhalt über. Man fügt 1 ccm Salzsäure von 
1,12 spezifischem Gewicht hinzu, verschließt das Kölbchen mit einem Stopfen, durch 
welchen ein 1 m langes, beiderseits offenes Rohr führt, und erhitzt das Gemisch 3 Stunden 
im kochenden Wasserbade. Nach dem Erkalten wird die Flüssigkeit mit Sodalösung 
alkalisch gemacht, auf ein bestimmtes Maß verdünnt und der entstandene Zucker mit 
Fehlingscher Lösung nach dem unter No. 10 beschriebenen Verfahren bestimmt. Der 
Zucker ist aus zugesetztem Dextrin oder arabischem Gummi gebildet worden; Weine 
ohne diese Zusätze geben, in der beschriebenen Weise behandelt, höchstens Spuren einer 
Zuckerreaktion.“ 
Anmerkung des Verfassers: 
Um zu entscheiden, ob einem Weine Dextrin oder Gummi zugesetzt ist, benutzt 
man die wässerige Lösung des durch den Alkoholzusatz entstandenen Niederschlages, die 
bei Gegenwart von Dextrin rechtsdrehend, dagegen bei Anwesenheit von arabischem Gummi 
linksdrehend ist. Die Lösung der aus dem Gummi durch Erhitzen mit Salzsäure ent 
stehenden Galaktose dreht stärker rechts, als die aus dem Dextrin gebildete Glukose. Ein 
■weiteres Unterscheidungsmittel von Gummi und Dextrin bildet das Verhalten gegen Blei 
ossig, durch welchen Gummi aus seinen Lösungen gefällt wird, Dextrin aber nicht.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Untersuchung Landwirtschaftlich Und Gewerblich Wichtiger Stoffe. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.