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Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung

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Bibliographic data

fullscreen: Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung

Monograph

Identifikator:
883879484
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5824
Document type:
Monograph
Author:
Illig, Hermann
Title:
Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung
Place of publication:
Strassburg
Publisher:
Verlag von Karl J. Trübner
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 87 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Das französische Geldwesen von 1726 bis 1788: Die Silberwährung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Das französische Geldwesen von 1726 bis 1788: Die Silberwährung
  • II. Abschnitt. Das französische Geldwesen der grossen Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung (von 1789 bis 1796): Die Papiergeldwährung

Full text

§ I. DAS MÜNZSYSTEM AUF GRUND DER MÜNZPATENTE VON 1726. 11 
gleiche Feinheit und Geltung haben wie die alten, 1 ) die für 
den 1. Januar 1787 außer Kurs gesetzt wurden. 
Die Umpräguug vollzog sich in 11 Münzstätten 1 ) und 
zwar in Paris, Lyon, Rouen, Metz, Bordeaux, Nantes, Lilles, 
Limoges, Montpellier, LaRochelle und Straßburg verhältnismäßig 
rasch, weil der Staat die Einlieferer von Gold an dem ent 
stehenden Münzgewinn tcilnehmen ließ. Immerhin waren be 
deutende Hindernisse zu überwinden. 
Schwierigkeiten wurden insbesondere dadurch verursacht, 
daß der Staat keine großen Goldreserven hatte und deshalb 
nicht unmittelbar alle Einlieferer von alten Louis in neuen 
Louis auszahlen konnte. Einem großen Teile der Einlieferer 
wurden daher erst nach einem Monat zahlbare, aber in dieser 
Zeit zu V.«t°/o verzinsliche Inhaberscheine ausgehändigt. 
Auch die vorhandenen privilegierten Wechslerstellen 
genügten nicht; es mußten 283 neue Offices de changeurs 
gegründet werden. Anderen Personen wurde erneut das ge 
werbsmäßige Wechseln bei hoher Strafe verboten 2 ). Dadurch 
suchte man jede Agiotage zu verhindern. 
Der UmsichtCalounes war es zu verdanken, daß am 1. Januar 
1787 die Umprägung vollendet war. 3 ) Nur für einige Nach 
zügler sollte der vorzugsweise Abnahmepreis der alten Louis 
bestehen bleiben; auch dieser wurde abgeschafft durch arret 
du conseil vom 7. Dezember 1788 und gleichzeitig ange 
ordnet, daß nunmehr alle Münzstätten neue Louis prägen 
dürften und die alten Louis den Annahmezwang verlieren 
sollten, vermutlüch auch gegenüber dem Staate. „Ils cesseront 
d’avoir cours.“ 
Die Umprägung hatte auf das Geldwesen der Grenzpro 
vinzen Frankreichs eine Wirkung, die erkennen läßt, welchen 
Gefahren man sich dadurch in Frankreich ausgesetzt hatte. 
') Lettres patenies vom 11. Dezember 1785 und 18. Januar 1786. 
*) Arrets de la cour des monnaies vom 8. Februar 1786. 
8 ) Declaration du Roy vom 13. Dez. 1786.
	        

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Das Geldwesen Frankreichs Zur Zeit Der Ersten Revolution Bis Zum Ende Der Papiergeldwährung. Verlag von Karl J. Trübner, 1914.
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