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Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung

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Bibliographic data

fullscreen: Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung

Monograph

Identifikator:
883879484
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-5824
Document type:
Monograph
Author:
Illig, Hermann
Title:
Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung
Place of publication:
Strassburg
Publisher:
Verlag von Karl J. Trübner
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 87 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Das französische Geldwesen der grossen Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung (von 1789 bis 1796): Die Papiergeldwährung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Das französische Geldwesen von 1726 bis 1788: Die Silberwährung
  • II. Abschnitt. Das französische Geldwesen der grossen Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung (von 1789 bis 1796): Die Papiergeldwährung

Full text

36 
II. DIE PAPIERGELDWäHEUN G. 
weiter geprägt. Ihre Fabrikation sollte beschleunigt werden; 1 ) 
denn wenigstens an diesen Münzen sollte kein Mangel im 
Yerkehr sein. Eine starke Vermehrung wurde notwendig 
infolge der Bestimmung, daß sie als Deckung der 5 livres- 
Assignaten dienen sollten. Die schwierige Frage war dabei, 
wie man sich das nötige Metall verschaffen sollte. 
Eine radikale Lösung versuchten zunächst die Dekrete 
vom 24. und 25. Juni 1791. 
Es sollten 1- und 1 /a- Sousstücke völlig aus Glockenmetall 
bergestellt werden und zwar nach einem vereinfachten Ver 
fahren : sie sollten gegossen anstatt geprägt werden. Im 
Anfang der Ausführung hielt man inne, weil man früh genug 
einsah, daß die Münzen zu leicht nachgemacht werden könnten 
und sehr spröde seien. 
Dagegen wurden Dekrete vom Juli und August ver 
wirklicht; * 2 ) die Münzen sollten geprägt, nicht gegossen werden. 
Sie sollten nicht aus reinem Glockenmetall, sondern zur Hälfte 
aus Glockenmetall und zur Hälfte aus Kupfer bestehen. Sie 
waren gestückelt von 2, 1 und Väsous; das Gewicht blieb 
proportional zu dem früheren dasselbe. Das nötige Metall 
wurde hauptsächlich aus den Glocken der Kirchen beschafft. 
Die Zusammensetzung des Glockengeldes wurde schon 
im Jahre 1792 wiederholt geändert. Am 7. August wurde 
folgende Legierung für zulässig erklärt: 1 U Kupfer und 3 U 
Glockenmetall, nur „Perukupfer“ sollte zur Hälfte hineingetan 
werden; am 2. September: */12 Glockenmetall, V12 rotes und 
1 /12 gelbes Kupfer. 
Auch die Stückelung wurde geändert. Es sollte jetzt 
auch V4-, 3 ) 3- und 5- Sousstücke geben. 4 ) Nach einem Dekret 
vom 18. September 1792 sollten statt 3- und 5-Sous-, 2- und 
4-Sousstücke geprägt werden. 
‘) Dekret vom 11. Januar, 17. und 20. Mai 1791. 
2 ) Dekret vom 18. Juli, 3. und 2fi. August 1791. 
s ) Dekret vom 2. September 1792. 
4 ) Dekret vom 25. August 1792.
	        

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Das Geldwesen Frankreichs Zur Zeit Der Ersten Revolution Bis Zum Ende Der Papiergeldwährung. Verlag von Karl J. Trübner, 1914.
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