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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

74 
ebenfalls schon bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurückgeht, hat 
die Einführung künstlicher oder nicht vegetabilischer Gerbstoffe als Ersatz 
der mangelnden Eichenlohe zum Ziel. So suchte eine Preisschrift von 
1777 die Eichenlohe durch die Alaungerbung zu ersetzen * *), auf die in 
den 90 er Jahren des 18. Jahrhunderts unter dem gleichen Gesichts 
punkte versuchte Eisengerbung werden wir noch einmal zurückkommen, 
anfangs des 19. Jahrhunderts suchte man durch Oxydation von Kohle 
und anderen mit Salpetersäure ebenfalls einen künstlichen Gerbstoff 
herzustellen ®), das ganze 19. Jahrhundert ist erfüllt von diesem Gedanken, 
die Versuche Knapps bewegten sich in dieser Richtung, beim Aufkommen 
der Chromgerbung, bei jedem bisher allerdings immer nur vorüber 
gehenden Erfolg der Eisengerbung s ) geht ein Frohlocken durch die 
Zeitungen der Lederbranche, daß man sich in absehbarer Zeit von den 
vegetabilischen Gerbstoffen werde emanzipieren können, aber, — wenn 
man solche Redensarten etwa ein Jahrhundert lang hat verfolgen 
können, so ist wohl einige Skepsis, selbst heutzutage noch, in bezug auf 
den baldigen völligen Ersatz der Vegetabilien durch künstliche Produkte 
gerechtfertigt. 
Am erfolgreichsten zur Lösung des Problems war der dritte Weg, 
welcher am spätesten einsetzt, und welcher, wenn er auch nicht als einzige 
Lösung betrachtet werden kann, doch das ganze Angebot an vegetabilischen 
Gerbstoffen beherrscht. Es ist die Einfuhr ausländischer Gerbesubstanzen. 
Manche derselben, so die Myrobalanen, waren schon das ganze Mittel 
alter hindurch in den abendländischen Apotheken bekannt gewesen 4 ), aber 
gerade in jener Zeit war natürlich ein Übergang einer orientalischen 
Spezerei aus dem Arzeneischatz zu den Rohstoffen eines Handwerks 
kaum möglich. Der erste überseeische Gerbstoff, welcher nach Europa 
gelangte, war wohl das Dividivi, welches 1768 durch eine spanische 
Handlungsgesellschaft auf den europäischen Markt gebracht wurde 5 ). 
Bei den damaligen hohen Transportkosten machte sich noch mehr als 
heute der verhältnismäßig geringe Gerbstoffgehalt unangenehm bemerkbar, 
so daß dieser neue Gerbstoff bald wieder in Vergessenheit geriet, und 
daß für die damaligen Verhältnisse der späterhin so erfolgreiche Weg 
ungangbar erscheinen mußte. 
Allein man hatte um die Wende des 18. Jahrhunderts bereits so 
viel aus den einheimischen Pflanzen herausgeholt, als möglich war, 
und wenn wir dem Urteil Hermbstädts glauben wollen"), so mag um 
diese Zeit das Problem tatsächlich mit einheimischen Gerbstoffen gelöst 
•) Krünitz 1782, S. 165. *) Anzeiger 1816, S. 618. 
3 ) Vgl. z. B. Deutsche Gerberzeitung 1880, Nr. 14. 
*) Heyd 1879, Bd. II, S. 627—630. ») Beckmann 1794, S. 385 ff. 
«) Herinbstädt 1807, Bd. II, S. 169.
	        

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War Borrowing. The Macmillan Company, 1919.
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