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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

116 
Die theoretischen Vorstellungen über die Glacögerbung sind Wohl 
zum erstenmal durch Knapp schärfer formuliert worden. Da sie aber 
ohne nachhaltige praktische Bedeutung blieben und wegen ihrer Kompli 
ziertheit einen verhältnismäßig großen Raum zur Darstellung bean 
spruchen würden, so muß hier auf die einschlägigen Ausführungen 
Knapps verwiesen werden st. 
Die letzte und modernste Phase in der Entwicklung der Gerbe- 
theorien stellt die Reihe der physikalisch-chemischen Theorien dar. 
Die rein physikalische Auffassung des Gerbeprozesses ließ sich bei genaueren 
Untersuchungen doch nicht aufrecht erhalten, und so erleben wir heute 
das gleiche Bild, wie es der Anfang des 18. Jahrhunderts geboten 
hatte. Dort hatte die physiologische Theorie letzter Durchbildung in 
einem rein mechanischen Gleichnis alle gerberischen Erscheinungen unter 
der einzigen Kategorie „Verfilzung" zusammengefaßt, und sie war ab 
gelöst worden von dem bunten Strauß verschiedenartig nuancierter 
chemischer Anschauungen; es war dem schöpferischen Genie Knapps 
gelungen, unter dem einzigen wissenschaftlich vertieften Begriff „Ober- 
slächenattraktion" nicht nur das krause Gewirr widersprechender Ansichten 
sondern auch alle tatsächlich in Betracht kommenden Verhältnisse noch 
einmal gehorsam zu vereinigen, bis durch die fleißige Detailarbeit 
eines breiteren, für Gerberei erwachten Interesses, jenes letzte einheitliche 
Gebilde zerstört nnd abermals in eine ganze Anzahl mindestens ebenso 
vieler Richtungen aufgelöst wurde, als man Gerbungsarten kennt st. 
Um den Fortschritt gegen Seguin einerseits, welcher die Gerbung als 
einen Desoxydationsvorgang erkannt hatte, gegen Knapp andererseits, 
welcher sie rein physikalisch hatte erklären wollen, zu zeigen, sei z. B. 
auf Fahrion hingewiesen, welcher auf Grund außerordentlich umfassender 
experimenteller Studien zu der Ansicht gelangte, daß jede echte Gerbung 
von einer Oxydation der Hautfaser begleitet sein muß; 1910 hat 
Fahrion seine Anschauungen über das „Wesen der Gerbung" folgen 
dermaßen formuliert st: 
„Die echte Gerbung ist in der Hauptsache ein chemischer Prozeß. 
Auf rein physikalischem Wege, z. B. durch Adsorption eines Colloids 
geht die Haut niemals in Leder über. Andererseits sind aber begleitende 
physikalische Prozesse, wie Capillarattraktion, Diffusion, Adsorption un 
entbehrlich, weil die Poren der Haut sehr eng, und daher die inneren 
Hautmoleküle zunächst mit dem Gerbstoff, auch dem gelösten, gar nicht 
in Berührung sind und daher auch nicht mit ihm chemisch reagieren 
können. 
st Siehe bes. Knapp 1887, S. 161. 
st Vgl. z. B. 11. u. 14. Jahresbericht der Deutschen Gerberschule zu Freiberg 
in Sachsen 1900 u. 1903. st Collegium 1910, S. 101.
	        

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Report of the Royal Commission on National Health Insurance. Stationery Office, 1926.
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