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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

Metadata: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

(03 
staatlichen Fabriken stammten unter anderem die Kleider, mit 
welchen alljährlich der ganze Hof ausgestattet wurde®). In gleicher 
Weise wurden die Beamten vom Kalifen auch mit Zucker be- 
schenkt. Der Staat selbst beteiligte sich am Handel, u. zw. wurden 
vorzugsweise die Naturaleinkünfte verhandelt (Getreide und 
Mehl). Die Spekulation war verbreitet und führte zu Teuerung, 
deren Druck zu Klagen Anlaß gab. 
Auch dieser Handel wurde teils geldwirtschaftlich, teils 
naturalwirtschaftlich betrieben. In Ägypten war dies lokal ab- 
gegrenzt. Bis zum zweiten Katarakt kursierten arabische Gold- 
und Silbermünzen, während weiterhin reiner Tauschhandel üblich 
war. Zur Prägung der Münzen wurde Gold aus dem Süden ver- 
wendet. Dagegen exportierte Ägypten dorthin sowohl Getreide 
als auch Textilwaren, überdies noch Glasperlen, Korallen und 
Kämme. Für die Anlegung freier Kapitalien®) war in der früheren 
Zeit hauptsächlich die Landpacht sowie der Kornwucher beliebt, 
während später unter den Aijubiden und Mamluken der Handel 
mit Indien eine bedeutende Rolle spielte. Er wurde durch eine 
Genossenschaft von Händlern (Karamiten) betrieben, die eine 
Bank besaßen und internationale Anleihegeschäfte großen Stils 
damit abwickelten. 
Überaus charakteristisch für das Verhältnis von Natural- und 
Geldwirtschaft ist die staatliche Handels- und Zollpolitik. Da die 
für die Kriegführung in großem Umfange benötigten Roh- 
produkte, vor allem Holz und Eisen, in Ägypten nicht in zu- 
veichender Menge vorhanden waren, wurde der Import derselben 
auf alle Weise begünstigt. Die Kaufleute, welche ihn besorgten, 
mußten insbesondere den Zoll in diesen Waren naturaliter be- 
zahlen. Aber auch für das zum Verkaufe importierte Quantum 
zahlte der Staat nicht mit Metallgeld allein, sondern nur ein 
Drittel, während der fremde Händler für zwei Drittel Alaun in 
Zahlung nehmen mußte®°). 
Der Staat nahm für die im Lande nicht ausreichend vor- 
handenen Produkte (Holz, Eisen, Pech, Werg) Monopolrechte in 
Anspruch und monopolisierte auch die vom Ausland viel begehrten 
°%) Ebda. S. 183. 
%) Ebda. S. 186. 
3) Ebda. S. 188.
	        

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Naturalwirtschaft Und Geldwirtschaft in Der Weltgeschichte. Seidel, 1930.
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