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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

149 
Stampfen vielleicht Fußstampfen gewesen sind, wie die oben angeführte 
„fußstampfe" des 14. Jahrhunderts aus einem Weistum von Allerheim. 
Die Anwendung von Handstampfen, welche also im Privatbesitz 
jedes Gerbers sich befinden, läßt sich nicht für alle Fälle von der Hand 
weisen, und zwar die Anwendung einer Stampfe, fei es in Form eines 
Holzmörsers mit Stempel, oder sei es in der Form der Vorrichtung, 
deren Grundgedanken wir den „Hammer im Stuhl" genannt haben; 
denn eine Stampfmühle in der Form des zweiarmigen Hebels findet 
sich z. B. in Bulgarien in vielen Bauernwirtschaften x ), die Stampfe 
findet sich, wie erwähnt, auch im bäuerlichen Hausrate des Mittelalters, 
und die oben erwähnte „walchstampfe" zu Burgeis mag sehr wohl, 
besonders unter Berücksichtigung der damals üblichen Tracht, zum 
Walken von Fellen benutzt worden sein. Die Jnnungsartikel der 
mittelalterlichen Zünfte enthalten stets, falls eine Walke vorhanden ist, 
Bestimmungen über diese oder über die Lohmühle. Womit haben die 
Nürnberger Jrher gewalkt, da ihre Ordnung von 1535 noch keine 
Bestimmungen über die Walke enthält, während ein Zusatzdekret von 
1595 2 ) uns mitteilt, daß die Meister des Weißgerberhandwerks sechs 
„walck Löcher . . . gepawt haben", woraus dann eine Walkordnung 
folgt, welche in allen wesentlichen Punkten mit den übrigen mittelalter 
lichen übereinstimmt? Auch der Weißgerber in Burgbernheim hat bis 
zum Jahre 1900 eine Handwalke besessen — es liegt nach all dem 
kein Grund vor, ganz allgemein zu sagen „Stampfe und Gerberkuhle 
sind gemeinsame Produktionsmittel" 3 ), es liegt kein Grund vor, aus 
der Walke die Unmöglichkeit der Stör arbeit herzuleiten. 
In den Fällen, wo eine mit Wasserkraft betriebene Mühle vor 
handen ist, findet dies auf Grund ihrer daraus entspringenden Rechts 
stellung stets einen adäquaten ökonomischen Ausdruck. Wenn Konrad III. 
in Ulm dem Sohne des Guido Visconti von Mailand, Otto, 1142 
den Hof Massini als Lehen verleiht, so werden bei der Aufzählung die 
Mühlgelegenheiten besonders genannt Z; wenn Papst Alexander IV. 
die St. Elisabeth-Schwestern in Ulm vom Zehnten befreit, so wird 
darunter aufgezählt, daß sie von der Mühle keine Abgabe zu entrichten 
Habens, und diese Abgabe stellt eben den ökonomischen Ausdruck eines 
rechtlichen Verhältnisses, nämlich eines Besitzverhältnisses dar; wenn 
wir solche Abhängigkeitsverhältnisse auch für Gerber antreffen, so müssen 
wir daraus schließen, daß sie zu einer Zeit entstanden, wo Abhängig 
keit auf Grund von Besitz keinen Anlaß mehr gaben zu nachfolgender 
Unehrlichkeit. Das früheste Datum eines so zum Ausdruck kommenden 
0 Gogitschayschwili 1891, S. 55. 2 ) Nürnberg 1535. 
3 ) Dunker 1103, S. 135. *) Ulm 1873, S. 19. 6 ) Ulm 1873, S. 99.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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