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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

163 
schon sehr verwischt. Die deutschen Fabrikanten haben im großen ganzen 
nach den Konstruktionen und Ideen der Ausländer gearbeitet, haben 
dieselben aber in eigener Weise vervollkommnet, und namentlich den 
deutschen Verhältnissen, d. h. den Produktions- und Arbeitsbedingungen 
der Leder- und Lederwarenfabrikation angepaßt. Will man nun einen 
charakteristischen Vergleich zwischen den ausländischen, namentlich den 
amerikanischen und den deutschen Maschinen ziehen, so läßt sich derselbe 
dahin zusammenfassen, daß die deutschen Maschinen, Werkzeuge und 
Apparate in ihrer äußeren Erscheinung, in der schöneren Ausstattung 
zurückstehen, hinsichtlich der konstruktiven Durcharbeitung aber und in 
der soliden Arbeit an und für sich das ausländische Fabrikat mehrfach 
übertreffen." 
Es hat sich in Deutschland eine eigene Gerbereimaschinenindustrie 
entwickelt, z. T. sehr große Betriebe, wie die Badische Maschinenfabrik 
Durlach, freilich immer wieder stark beeinflußt durch amerikanische Ideen; 
denn amerikanische Fabriken haben große Filialen in Deutschland 
errichtet, welche dann allerdings mehr oder weniger selbständig ge 
worden sind. Eine solche ist z. B. The Turner Compagny in Frank 
furt a. M., deren Stammhaus, The Turner Tannig Machinery Co., in 
Peabody, Mass. U. S. A. sich befindet. 
Haben wir die allgemeine Entwicklung maschinentechnischer Ideen 
kennen gelernt, so erwächst uns die weitere Aufgabe, die Entwicklung 
der Arbeitsmaschine aus dem handwerksmäßigen Werkzeug im Hinblick 
auf die Fortbildung oder Abänderung der Arbeitsprinzipien zu studieren. 
Die Schwierigkeit dieser Aufgabe erklärt sich nicht nur daraus, daß 
auch auf diesem Gebiete die Gerberei noch keinen Einzug in die modernen 
Lehrbücher gehalten hat, so daß auch für diesen Fall breiteste Material 
sammlung die notwendige Vorbedingung zur Erlangung einer Über 
sicht über den ungeordneten Stoff bildete, sondern auch aus der Tat 
sache, daß es gilt, aus dem ungeheuren Gewirr von Arbeitsmaschinen 
und Arbeitsprozessen nur die wesentlichen Grundgedanken herauszulösen 
und deren Entwicklung darzustellen J ). 
SJBir haben die Fülle der Gerbereimaschinen in zwei große Kate- 
gorieen geteilt, und wir haben die maschinelle Ausbildung der ersten 
dieser beiden Kategorieen bereits besprochen. Wir haben gesehen, daß 
die Formen dieser Reihe auf das verhältnismäßig einfache Problem sich 
zurückführen lassen, ein nicht allzugroßes Quantum von Flüssigkeit mit 
samt den Häuten in Bewegung zu setzen; dieses Problem wurde in 
verschiedener Weise gelöst in den Formen des Rührwerks, des Haspels, 
des Walkfasses, dreier Typen, welche in verschiedenen Modifikationen 
’) Die Zusammenstellung der speziellen Patente siehe 22. Jahresbericht der 
Deutschen Gerberschule zu Freiberg in Sachsen 1911 und früher. 
11*
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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