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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

190 
barer Ideen beleben sollen. Die Entwicklung der gerberischen Fach 
zeitschriften geht in die Mitte des vorigen Jahrhunderts zurück *); ge 
fordert waren sie schon von Gall 1824 °), aber erst die Erstarkung der 
deutschen Lederindustrie führte 1858 zu einem Fachblatt für die Branche; 
heute umfaßt die europäische Fachlitteratur etwa 40 Zeitungen. 
Und wenn wir nun danach fragen, wie alle diese propagierenden 
Mittel, die Staatshilfe, das Schulwesen, die Ausstellungen, die Fach 
zeitschriften auf die Verbreitung der Chromgerberei eingewirkt haben, 
so ist das Resultat für die erste Phase dieser neuen Gerbungsart ein 
fast vernichtendes. Freilich, die Anstalten zu Freiberg gab es damals 
noch nicht oder sie waren kaum geschaffen, und die Gerberei stand 
damals, wie auch heute noch, nicht im Interesse der allgemeinen Chemie, 
weil ihre Vorgänge nicht genügend aufgeklärt oder zu kompliziert sind; 
aber nachdem die Heinzerlingschen Patente nur Mißerfolge gezeitigt 
hatten, obwohl diese Versuche im Kleinen gelungen waren, wollte sich 
kein neuer wissenschaftlicher Anwalt mehr für dieses mißglückte Ver 
fahren finden. Wir haben auch gesehen, daß die leicht bewegliche 
Meinung selbst der Fachpresse das Verfahren vollkommen aufgegeben 
hatte. Alle Faktoren, welche hier in Betracht kommen, hatten voll 
ständig versagt. 
Welches ist nun eigentlich der Faktor, der das Problem der Chrom 
gerbung gelöst hat? Auch Schultz hat die Chromgerbung nicht erfunden 
und das Problem nicht gelöst; ihm gebührt das Verdienst, das als 
unrettbar geltende Gebiet noch einmal aufgegriffen und es an der 
richtigen Stelle angebracht zu haben; diese Stelle ist das Kapital. Wir 
haben gehört, welche ungeheuren Summen geopfert werden mußten, bis 
sich das Verfahren zu einem praktisch brauchbaren gestaltete. Nur der 
ungeheuren Ausdauer des Kapitals gelang es, das Verfahren aus 
zuprobieren, es rentabel in die Praxis umzusetzen: die Versuche zur 
Durchprobierung solcher Verfahren müssen immer im Großen angestellt 
werden, und dabei dürfen dauernde noch so hohe Versuchskosten keine 
Rolle spielen, gleichgültig, ob die Versuche nach Jahren erst zum Ziele 
führen, oder ob der Erfolg überhaupt noch kommt. So ist die Chrom 
gerbung ein typisches Kind des Kapitalismus. Sie steht in dieser 
Beziehung nicht allein, und besonders die chemische Großindustrie liefert 
hierfür immer wieder Beispiele, wo es nur dem unerschütterlichen Ver 
trauen der Direktion trotz jahrelang mißglückter Versuche, nur der un 
geheuren Kapitalkraft der größten Unternehmungen trotz andauernder 
kostspieliger Mißerfolge zu danken ist, daß ein Verfahren, von dessen 
st Schuh und Leder 1908, Nr. 10. 
st Gall 1824, S. 10.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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