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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

208 
und der cordewaner. Erstere verarbeiten Rinder-, letztere Ziegen- und 
Schafleder 1 )] in Magdeburg werden die Kurdewener als Schuster 1150 
genannt 2 ), in Regensburg erscheinen sie als Chnderwaner 1244 8 ), in 
Straßburg kommen 1263 die Kurdewener in einem Amte mit den 
Schustern vor 4 ). Da die Schuster um diese Zeit fast allgemein ihr Leder 
selbst gerbten, so waren auch die Korduaner Schuster und Gerber zugleich. 
Erst später hat sich dann eine Trennung in Schuster und Gerber voll 
zogen, und nun gingen die eoräonuniers, welche z. B. noch unter der 
Zahl der 32 Gewerbe von Lüttich vorkommen 8 ), über in die cordonniers 
der französischen Sprache. Schon diese Änderung des Sprachgebrauchs 
zeigt uns, daß das Gewerbe der Corduanmacher, welches ursprünglich ein 
reines Feinledergewerbe gewesen war, heruntergekommen ist. In Deutsch 
land haben sich die Corduanmacher nicht zu den Schustern entwickelt, 
sondern haben andere Wege genommen. In Köln z. B. ist im 14./15. 
Jahrhundert der Gegensatz zwischen rintsutern und cordewanern nicht 
mehr vorhanden 6 ); in Nürnberg finden wir im 15./16. Jahrhundert 
noch das Handwerk der Kuderwanner, aus einem Ratsbeschluß von 1561, 
wonach „hinfüro nyemanndt ainich schaf fel rayffen soll, dann allein die 
irher vnnd die kuderwanner, die die wehsten sackfeel machen" 7 ) geht 
hervor, daß sie um diese Zeit noch weiß gegerbt haben, 1562 erfahren 
wir aber „Dieweil dann den kuderwarern hie bißhero ... vfs roth 
aus lohe vnnd aschen zu beraiten neben anderer irer arbeit freyzugelassen 
ist", daß sie zum Rotgerben nach der gewöhnlichen Art zugelassen sind, 
„Dieweil ... aber hetzt sölche kuderwarer biß Vf zween todts abgangen, 
also seien ein erbar rath vorbemelt daran khommen ... vnndt wöllen, 
das hinfüro die rotlederer vnnd kuderwarer ain hanndtwerck sein söllen" 8 ). 
Daß sie hier mit den Rotgerbern und nicht mit den Weißgerbern ver 
einigt wurden, zeigt, daß sie die Rotgerberei immer schon viel stärker 
getrieben hatten als die Weißgerberei. Die Kuderwanner hatten in Nürn 
berg schon 1554 beim Rat angefragt, mit den Lederern als ein Hand 
werk zu stehen, 1562 waren sie dann mit ihnen vereinigt worden. 
Im Prinzip ähnliche, wenn auch äußerlich andere Wege, gingen 
die Corduanmacher zu Leipzig. Hier waren bis ins 17. Jahrhundert 
die Corduanmacher und die Schuster in einem Handwerk vereinigt. 
Diese Vereinigung war nur deshalb so lange möglich, weil die Corduan 
macher nur mehr rotgare Leder herstellten. 1623 gelang es ihnen dann, 
eine eigene Innung zu bilden, welche die Schuster mit Corduan und 
wit geschmiertem Leder versehen sollte 8 ). In einem mit den Lohgerbern 
0 Köln 1907, Bd. I, S. 21. -) Rehlen 1855, S. 135. 
s ) Bücher 1893, S. 196. 4 ) Keutgen 1903, S. 82. 6 ) Barmans 1863, S. 43. 
6 ) Köln 1907, Bd. 1, S. 21. ? ) Nürnberg 1535, Decretum i. S. 1661. 
8 ) Nürnberg 1536, Decretum i. S. 1562. 9 ) Junghans 1896, S. 393—394.
	        

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Laienbrevier Der National-Ökonomie. Voigtländer, 1908.
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