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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2.Teil. Die Produktionsprinzipien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

210 
Die Bedeutung dieser Kolonisation für die Entwicklung der Glace 
gerberei ist also die, daß die Glacefabrikation außerhalb Frankreichs 
ihren Beginn wesentlich von der Auswanderung der Hugenotten aus 
Frankreich datieren wird, während die echte Weißgerberei bereits mehrere 
Jahrhunderte vorher in Europa eingewandert ist. 
Von der größeren oder geringeren wirtschaftlichen Bereitschaft eines 
Landes hängt also, wie wir gesehen haben, die Existenzfähigkeit eines 
Produktionsprinzipes ab, aber Regierungsmaßnahmen vermögen hier 
fördernd oder helfend einzugreifen. Unter diesem Gesichtspunkte ist z. B. 
die Wanderung der Chromgerberei nach Indien zu betrachten, wo 
sich der Director of Industrial and Technical Enquiries bemüht 
hat, mit Hilfe der Provinzialregierung von Madras die Mineralgerbung 
im Süden des Landes einzuführen *); die Regierung hat dort selbst 
Lederfabriken eingerichtet, zwei Privatgerbereien sind mit Unterstützung 
der Regierung eröffnet worden, eine alte Eingeborenen-Gerberei in 
Perambur wurde erworben, und die Regierung hat zu ihrer Einrichtung 
40 000 Rs. bewilligt 2 ). Damit ist eine ungeheure Arbeitsmenge, welche 
ohne diese Fabriken nach England wäre gesandt worden, dem Zulande 
erhalten geblieben. 
Noch interessanter als die Einführung nach Indien, ist für unsere 
Betrachtung die Einführung der Gerberei in Japan, wo tief im 
Bewußtsein des Volkes begründete Abneigungen überwunden werden 
mußten. Die Beseitigung des alten Regimes 1868 führte 1871 zur 
Aufhebung der Klassenordnung, und damit waren die Etas der übrigen 
Bevölkerung rechtlich gleichgestellt, aber das Gerberhandwerk war nach 
wie vor verpönt und verachtet. Auch hier konnte deshalb nur die 
Regierung die Initiative ergreifen, sie richtete auf Staatskosten die erste 
Lederfabrik ein, und erst, als dadurch die Gerberei zu einer gesellschafts 
fähigen Beschäftigung geworden war, ging die Fabrik in Privatbesitz 
über 3 ). 
Haben wir nunmehr auch das Wesen und die Entwicklung der 
Produktionsprinzipien, sowie die eigentümlichen Formen ihrer Wande 
rung und Verbreitung kennen gelernt, so haben wir uns damit den 
Tatsachenkreis verschafft, um welchen das tätige und schaffende Leben 
in rastlosem Flusse seine wirtschaftlichen, rechtlichen, sozialen Gestaltungen 
formt; damit sind alle nötigen Voraussetzungen gegeben, welche zum 
Verständnis ihrer Einfügung in das bunte Gewirr ökonomischer Gescheh 
nisse und Zustände erforderlich sind. 
') Berliner Berichte 1907, S. 1346. 
s ) Magyar Böripar 1906, Nr. 20. 
2 ) Ledermarkt 1907, Nr. 56, S. 19..
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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