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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

284 
In den Konzessionsgesuchen der Rotgerber wird häufig eine ziem 
lich umfangreiche Ökonomie, Wiesen, Äcker, Wald und Gemeinderecht 
angeführt, und neben der Bewirtschaftung der Ökonomie soll noch das 
Gerbereigeschäft betrieben werden. 
Nun einige Weißgerber. 1847 sucht in Burgbernheim ein Weiß 
gerber um die Konzession nach. Er besitzt 180 fl. großväterliches Erb 
teil und 20 fl. Erspartes. Ein Haus besitzt er nicht und will auch 
vorerst noch nicht heiraten *). 
Ein anderer Weißgerber besitzt 1843 
eigenes Vermögen von 516 ff. nämlich: 300 fl. Erspartes 
46 fl. Ausstand 
20 fl. Lohe (!) 
150 fl. Kufen und Werkzeug 
Seine Braut bringt ihm 1864 ein halbes Wohnhaus und Grundstücke 
im Gesamtwert von 575 fl. 2 ). 
Man sieht, der Schleier, welcher hier auf wenige Jahrzehnte ge 
lüftet wird, so daß wir einen Einblick in das materielle Befinden der 
beiden Gewerbe uns verschaffen können, enthüllt die grundsätzliche öko 
nomische Verschiedenheit; 5000—8000 fl. sind für Rotgerber keine 
Seltenheit und die Weißgerber rechnen mit dem 10. Teil dieses Ver 
mögens. Es ist selbstverständlich fraglich, ob wir gerade diese Ver 
hältniszahl ganz allgemein und auf alle Zeiten ausdehnen dürfen, aber 
die ganzen tiefgreifenden Unterschiede des Mittelalters, das Verlangen 
der Rotgerber nach einer Trennung von den ihnen in keiner Weise gleich 
kommenden Weißgerbern, das alles wird uns aus solchen Zahlen ver 
ständlich. Daraus auch wird uns verständlich die ganz verschiedene 
Art desNiederganges beider Gewerbe. Der Rotgerber fängt 
sich wieder in seinem Vermögen, aber der Weißgerber geht an der Be 
schäftigungslosigkeit zugrunde, da er von der Hand in den Mund lebt. 
Daher auch sind so viele kleine Rotgerber heute Ökonomen im Haupt 
beruf, daneben noch Gerber oder Lederhändler oder haben das Geschäft 
ganz aufgegeben. 
Das von mir auf diese Weise beigeschaffte Material ist natürlich 
der Natur seiner Erhebung nach lückenhaft, aber da sich mir überall 
das gleiche Bild geboten hat, glaube ich doch, daß diese Resultate all 
gemeineren Wert besitzen. 
Ist schon die Lage des Rotgerberhandwerks eine gedrücktes, und 
ist dieses, man darf wohl sagen, seit über 100 Jahren im Niedergang 
begriffen, so gilt das für die Weißgerberei noch mehr. Und ist der 
Übergang von der Rotgerberei zur Chromgerberei wegen des viel 
0 Burgbernheim 1847. 2 ) Burgbernheim 1863. 
s ) Vgl. Schönmann 1901, 3; Dämmer 1911, Bd. III, S. 913.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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