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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

363 
duziert von den Gewerbehygienikern, vom Kaiserlichen Gesundheitsamte, 
von der Lederindustrieberufsgenossenschaft, und sie werden auf dem 
üblichen Verordnungswege in Kraft gesetzt. 
Ausdünstungen und Gerüche in den Gerbereien werden am 
wirksamsten prophylaktisch bekämpft, indem man nämlich den Eintritt von 
übelriechenden Fäulnisprozessen möglichst verhindert. Reinhaltung der 
Arbeitsräume durch öfteres Reinigen, Vornahme aller Arbeiten der 
Wasserwerkstatt in Räumen mit zementierten Böden und Wänden, 
Sammlung aller Abwässer und Abfälle in gemauerten oder zementierten 
Klärgruben, tadellose wasserdichte Beschaffenheit aller Rinnen und Ab 
läufe, das sind die gemeinsamen, von Hygienikern und Verwaltungs 
behörden erhobenen Forderungen. Zur möglichsten Beseitigung dennoch 
auftretender unvermeidlicher Gerüche wird eine geeignete Konstruktion 
der Fenster verlangt, damit eine Lüftung der Arbeitsräume sich leicht 
bewerkstelligen lasse *). 
Die Verlegung der früher am offenen Flusse und stets im Freien 
gelegenen Wasserwerkstatt in geschlossene Räume ermöglicht die wirk 
samste Bekämpfung der durch K ä l t e und N ä s s e erzeugten Schädigungen; 
letztere Forderungen erheben schon die Abbildungen im Schauplatz der 
Künste und Handwerke, indem sie die ganze Wasserwerkstatt bereits in 
gedeckten Räumen vorführen; aber zum Beweise dafür, daß diese Ab 
bildungen mehr unter dem Gesichtspunkte des frommen Wunsches als 
unter dem Eindrücke der wirklichen Zustände entstanden sind, diene das 
Urteil, welches Keeß 1820 über eine große Gerberei in Nußdorf fällt; 
er sagt: „Sie zeichnet sich von den meisten großen Unternehmungen 
dieser Art, auch des Auslandes, durch die geräumigen, sämtlich unter 
Dach befindlichen Werkstätten, durch die hohen zum Trocknen der Häute 
bestimmten Hängegemächer aus" 2 ). Erst durch Verlegung aller dieser 
nassen Arbeiten in gedeckte und geschlossene Räume, durch Zementierung 
des Bodens und der Wände, durch Ermöglichung entsprechender Lüftung 
wird eine Heizung dieser Räume durchführbar, und durch Zusammen 
wirken dieser verschiedenen Momente werden die schädlichen Folgen der 
nicht ganz vermeidbaren Durchnässung bedeutend eingeschränkt; auch 
das Tragen geeigneter Schuhe und Kleidung sowie eine geeignete Kon 
struktion des Schabebaums können hier prophylaktisch wirken. 
Verhältnismäßig am schwierigsten beizukommen ist den Schädigungen, 
welche sich aus der professionellen Haltung und Bewegung er 
geben; denn jeder, auch der besteingerichtete gewerbliche Betrieb, selbst wenn 
er ganz auf Maschinenarbeit gestellt ist, erfordert immer noch ein ge 
*) Unfallverhütungsvorschriften der Leder-Jndustrie-Berufsgenossenschaft g 6; 
siehe vor allem die Genehmigungsurkunde Kirchhain; Layet 1877, S. 111. 
-) Keeß 1820, S. 21.
	        

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La Situazione Economica dell’Albania. Marzi], 1929.
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