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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

4 
den Eiweißkörpern und werden hier unter dem gemeinsamen Namen 
Keratine zusammengefaßt. Die tiefer liegenden Stellen und Schichten 
der Epidermis dagegen, das sog. Stratum Malpighii, Elemente von 
hoher Lebenstätigkeit, sind schon dadurch als physikalisch viel weicher und 
chemisch viel hinfälliger charakterisiert, so daß also selbst unter stark ver 
hornten epidermoidalen Decken sich eine leicht angreifbare Schicht findet. 
Alle bisher besprochenen Teile der Haut nehmen ihren Ursprung 
aus dem Ektoblast und sind im allgemeinen nicht Gegenstand des 
Gerbeprozesses im engeren Sinne. Besonders werden das Stratum 
eorusum und die von ihm abgeleiteten Gebilde durch die den eigent 
lichen Gerbeprozeß vorbereitenden Operationen des Äscherns, Kalkens, 
Schmitzens, Anschwödens, Enthaarens so sorgfältig als möglich ent 
fernt, es sei denn, daß die Haut durch den Besitz besonders schöner 
Behaarung als Pelz ausgezeichnet ist und als solcher gegerbt werden 
soll, oder daß es sich um besonders primitive Gerberei handelt, welcher 
obige Operationen noch unbekannt sind, oder daß man bei gewöhn 
licheren Lederarten, wo es nur auf die Festigkeit ankommt, lediglich die 
Haare abschert, wie in der ungarischen Weißgerberei*), oder auch 
sonst bei ordinären Ledersorten °), oder daß man endlich im Interesse 
der Billigkeit das Enthaaren gänzlich zu unterdrücken versucht®); auch 
die unter dem Namen „Narbe" bekannte Obersiäche des Coriums wird 
bisweilen mit Absicht abgestoßen, so meist in der Sämischgerberei und 
beim rauhen Corduan 4 ), bisweilen auch bei der gewöhnlichen und bei 
der französischen Weißgerberei und bei manchen weißgaren dänischen 
Ledern; es geschah dies früher fast nur bei narbenbeschädigten Ledern, 
aber neuerdings wird durch die hochentwickelte Zurichterei der fehlende 
Narben nicht nur ersetzt, sondern das Leder wird auch noch feiner und 
griffiger, das Aussehen der Ware wird gehoben®), und endlich, seit es 
gelungen ist, die Blanchiermaschine durch eine Spaltmaschine zu er 
setzen ®), gehört der abgenommene Narben nicht mehr zu den Abfällen 
der Gerberei, sondern zu deren wichtigeren Nebenprodukten. 
Das zweite Hauptelement der Haut, das Bindegewebe, ist in allen 
wesentlichen Punkten prinzipiell von der Epidermis verschieden. Seiner 
Entstehung nach geht es im allgemeinen aus dem Mesoblast hervor, 
und seiner Lage nach findet sich solches Bindegewebe niemals an der 
Oberfläche, sondern nur im Innern des Körpers; denn die primäre 
Aufgabe der Bindesubstanzen ist die Ausfüllung der im Innern des 
Körpers zwischen den einzelnen Organen sich ergebenden Zwischenräume. 
>) Vgl. z. B. Nüst 1844, S. 332; Wagner 1873, S. 223. 2 ) Rüst 1844, S. 321. 
8 ) So auf Seguins Vorschlag; Almanach 1804, S. 509. 4 ) Poppe 1837, S. 336. 
5 ) Schmidt und Wagner 1905, S. 711. 
0) Privatmitteiluug von The Turner Compagny.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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