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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

9 
tiefer gelegenen Muskulatur als Jnsertionsstelle der Muskelfasern, und 
wenn wir endlich in den höchsten Stamm der Tierreihe eintreten, hat 
dieses Bindegewebe neben einer hohen histologischen Ausbildung auch 
eine bedeutende Mächtigkeit erlangt. Es besteht hier aus vielen Lagen 
straff faserigen Bindegewebes, grenzt aber nicht direkt an die tiefer 
liegende Muskulatur, sondern wird von dieser durch ein lockeres lymph- 
gesäßreiches Gewebe, das sog. subkutane Bindegewebe, getrennt. 
Es darf hier nicht unerwähnt bleiben, daß dieses Bindegewebe der 
Haut, welches den bezeichnenden Namen „Lederhaut" auch Cutis oder 
Corium führt, durch den Übergang in noch höhere Gewebssormen, in 
Knorpel und Knochen, auch Sitz von Verknöcherungen werden kann, 
von welchen für uns die Placoidschuppen der Selachier die wichtigsten 
Formen der Hautossifikationen darstellen. 
Ihrer chemischen Natur nach gehören alle Bindegewebssubstanzen 
zu den Eiweißkörpern, und die Hauptmasse des Bindegewebes der 
Wirbeltiere, welche zugleich technisch am wichtigsten und ihrer chemischen 
Natur nach am bekanntesten sind, besteht aus Glutin. Zwischen diesen 
Fibrillen liegt dann aber noch eine weitere Substanz, das Coriin, wie 
Rollet H und nach ihm Reimer l 2 ) mit Sicherheit nachgewiesen haben. 
Und auch die Knorpel und Knochen stehen nicht nur entwicklungs 
geschichtlich diesen Bindesubstanzen nahe, insofern sie lediglich höhere 
Sinsen der Gewebsbildung darstellen, sondern auch die Hauptmenge 
ihrer organischen Grundsubstanzen, das Chondrin des Knorpels, bzw. 
das Ossein des Knochens müssen wir als chemisch nahe verwandt mit 
dem Glutin betrachten, da sie, wie das Glutin, beim Kochen Leim liefern. 
Von den verschiedenen gemeinsamen und unterscheidenden Re 
aktionen dieser Leimsubstanzen interessiert uns hier 
1. das verschiedene Verhalten der Bindesubstanzen und des Coriins 
gegen Kalkwasser s ). Die Bindesubstanz ist in Kalkwasser unlöslich, 
während sich das Cyriin hier sehr leicht löst, eine Reaktion, welche sür 
alle Prozesse des Äscherns, Kalkens usw., in welchen Kalk angewandt 
wird, beachtenswert ist, weil durch zu langes Liegen im Kalk das Leder- 
rendement bei den nach dem Gewicht zu verkaufenden Häuten stark sinkt; 
2. das Verhalten der Bindesubstanzfibrillen gegen verdünnte 
Säuren; selbst stark verdünnte Säuren wirken bereits stark guellend 
aus die Hautsaser, eine Eigenschaft, deren man sich bei den Operationen 
des Beizens und Schwellens bedient, um die Haut sür die Aufnahme 
des Gerbstoffes empfänglicher zu machen/) und welche zuerst von dem 
l ) Wiener Akademieberichte 30, 37, 39, 308; Dinglers polytechnisches 
Journal 149, 298. 2 ) Dinglers polytechnisches Journal 205, 143. 
s ) Heinzerling 1882, S. 14. *) Derselbe 1882, S. 15.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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