Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Entwicklung der Weißgerberei

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

35 
Böcke hier nur den Kürschnern zukommen und daß die Weißgerber hier 
nicht eine einzige Ochsenhaut gerben. 
1873 zählt Gintl *) als Rohmaterialien der Weißgerber auf: Ochsen-, 
Roß- und Kuhhäute, Schaf-, Bock-, Hammel-, Kalb-, Ziegen- und 
Lammfelle; Wiener erwähnt 1904 2) die Häute und Felle von Rind, 
Kalb, Pferd, Maultier, Esel, Schaf, Lamm, Ziege, Schwein, Robbe, 
Hund. Katze und eine Reihe von Pelztieren als Rohmaterialien der 
Weißgerberei, und der Weißgerber Ruscher in Sajda im sächsischen 
Erzgebirge macht jährlich alann-, loh- und sämischgar etwa 200 Katzen 
felle, 60 Kälberfelle, 25 Ziegen- und Bockhäute und einige Rindshäute. 
Diese Beispiele mögen als Beweis genügen dafür, daß es unmöglich 
ist, zu irgendeiner Zeit die Weißgerberei auf Grund des von ihr ver 
arbeiteten Hautmaterials nach Qualität der Tierarten oder nach Quantität 
der verbrauchten Mengen von den übrigen Zweigen des bis jetzt un 
geteilten statistischen Begriffes „Gerberei" auszusondern; denn während 
z. B. die Lohgerberei sich doch immerhin auf weniger Hautarten be 
schränkt, gibt es fast kein Hautmaterial, welches nicht in der Weiß 
gerberei zur Verarbeitung käme. Daraus folgt, daß — weil Pro 
duktionserhebungen nach Art der oben angeführten Rothenburger von 
1812 äußerst selten sind — auf die sonst zur bequemen und anschaulichen 
Illustration wirtschaftlicher Erscheinungen verwertete Statistik, welcher 
Art diese auch sei, hier leider verzichtet werden muß. Desgleichen kann 
eine Produktionsgeographie der Häuteprovenienzen.so dankbar dieses 
bisher ebenfalls unbearbeitete Gebiet besonders in Verbindung mit der 
Wanderung der Haustiere und der Wanderung der Hauptsitze der In 
dustrien als eine eigentümliche Kombination agrarpolitischer und ge 
werbepolitischer Probleme wäre, nur innerhalb des größeren Rahmens 
der gesamten Lederindustrie dargestellt werden. Das Gleiche gilt für 
das Problem von der Bildung und Bewegung der Preise; denn wenn 
ich auch im vorhergehenden, so weit dies innerhalb des engeren Rahmens 
der Weißgerberei zulässig war, auf den Kampf der Rohmaterialien 
gegeneinander und im Gefolge davon auf die wechselnde Wertschätzung, 
auf das Eintreten neuer Rohmaterialien in diesen Kampf andeutungs- 
iveffe zu sprechen gekommen bin, so erhalten alle diese Verhältnisse erst 
die richtige Breite und plastische Tiefe, wenn auf dem Hintergründe 
der gesamten Lederindustrie von der Statistik gelieferte exakte Zahlen als 
Ergebnis der wechselnden Technik, Mode, Geschmacksrichtung, des wechseln 
den Bedarfs und wechselnder Bevölkerungsdichtigkeit zu Hilfe genommen 
werden können. 
Am Ende der Besprechung der einzelnen Hautarten angelangt, folgt 
zweckmäßig hier noch eine kurze Darlegung von einer Reihe allen diesen 
') Gintl 1873, S. 17. 2) Wiener 1904, S. 61. 
3*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.