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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
883887894
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6560
Document type:
Monograph
Author:
Ebert, Georg
Title:
Die Entwicklung der Weißgerberei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XL, 408 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1.Teil. Die Rohstoffe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

52 
Die Gewinnung des Alauns mag sich seit dem ausgehenden Alter 
tum an eben jenen Stätten vollzogen haben, an welchen die Alten ihre 
sog. Alaune als natürliches Vorkommnis gefunden hatten, und die Be 
hauptung Bouchardats, daß der Alaun bis zum 15. Jahrhundert aus 
schließlich in Rocha hergestellt worden seH), ist unrichtig; denn bereits 
in vorsaladinischer Zeit^) führten die Genuesen ägyptischen Alaun aus 
Alexandrien aus, und im 12. Jahrhundert gehört Alaun ebenfalls zu 
den Handelsprodukten Ägyptens, welche durch den Handel der Romanen 
nach dem Auslande kamen 3 ). Er wurde in Oberägypten, nach Burk 
hard sechs Tagereisen von der Kaufmannsladt von Kairo entfernt in 
den Bergen der Wüste und in Nubien gewonnen. Makrizi erzählt, daß 
Saladin in Suez ein Fort habe bauen lassen zur Sicherung der von 
Said (d. h. der weiten Provinz, zu welcher Assuan, Kus usw. gehörten) 
herführenden Straße, auf welcher der Alaun in das Land der Franken 
(das fränkische Syrien) transportiert zu werden pflegte. Die Gewinnung 
des Alauns war Regal, und nach arabischen Quellen verkaufte die Re 
gierung im Jahre 1192 rund 13000 Kantar oder 1,25 Millionen kg 
Alaun. Ein Neffe Saladins, Omar, hatte einen genueser Ruggerone 
mit der Vertreibung von Alaun im Abendlande betraut, welcher 1175 
von den mit Genua im Kriege befindlichen Pisanern gefangen genommen 
wurde; über die Herkunft der Ware unterrichtet, nahmen sie den Alaun 
in gesonderte Verwahrung und haben ebenfalls der an sie gerichteten 
Reklamation des Sultans und seines Neffen statt gegeben. Auch sonst 
wird der oberägyptische Alaun als Importartikel für Genua bei Schaube 
in zwei Fällen erwähnt. Desgleichen wird hier kastilianischen Alauns 
Erwähnung getan ch; außerdem sei noch angeführt, daß die Alaunminen 
auf der Insel Jschia schon zur Zeit des ersten Herrschers aus dem 
Hause Anjou ausgebeutet wurden, daß im genuesischen Handel 1227 
bereits Alaun von Monte Argentaro vorkommt, daß seit dem 13. Jahr 
hundert über Aleppo Alaun wahrscheinlich aus dem Binnenlande kam, 
daß eine der liparischen Inseln, Volcano, schon von dieser Zeit an sehr 
häufig als Alaunquelle genannt wird, daß auch Lesbos unter den 
griechischen Inseln, Thracien, Jemen als Alauuprovenienzen genannt 
werden, daß im 14. Jahrhundert nach Flandern Alaun von Mallorka, 
von Marokko und von Algier gelangte, daß die Danziger Beutler im 
15. Jahrhundert Alaun aus Rußland bezogen °), und schon im 13. Jahr 
hundert war der Alaun aus den poutischen Gebieten ch, insbesondere 
h Bouchardat 1845, S. 325. 
2 ) Schaube 1908, S. 322. 
3 ) Zu dem folgenden siehe Schaube 1906, S. 165. 
4 ) Heyd 1879, Bd. II, S. 550, 554. 
°) Hirsch 1855, S. 243, Anm. 27. °) Heyd 1879, Bd. I, S. 483.
	        

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Die Entwicklung Der Weißgerberei. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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