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Die deutschen Getreidezölle

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutschen Getreidezölle

Monograph

Identifikator:
883961350
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-8655
Document type:
Monograph
Author:
Hohmann, Georg
Title:
Die deutschen Getreidezölle
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Leonhard Simion Nf.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (62 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wem nützen die hohen Preise?
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutschen Getreidezölle
  • Title page
  • Contents
  • Vom Freihandel zum Schutzzoll
  • Die Bismarckschen Getreidezölle
  • Die Zeit Caprivis
  • Der Zolltarif von 1902
  • Wer trägt den Zoll?
  • Wem nützen die hohen Preise?
  • Die Getreidezölle und die Reichsfinanzen
  • Die Belastung der Konsumenten
  • Soziale Wirkungen
  • Zölle und Wehrkraft
  • Zölle und Löhne
  • Kann die deutsche Landwirtschaft das deutsche Volk allein ernähren?
  • Die Not der Landwirtschaft

Full text

27 
das Maß von Brotgetreide, das für die Familie zur Ernährung 
notwendig ist, sie sind gezwungen, zuzukaufen. Nach der 
Betriebszählung 1907 sind dies 2 585 217 Betriebe mit Acker 
land. Die größeren Betriebe von 2—5 ha = 985 613 Betriebe 
erzeugen wohl einige Doppelzentner Getreide mehr, als die 
Familie zum Lebensunterhalt braucht, sie verfüttern aber meist 
rationellerweise diesen kleinen Überschuß in der Viehwirtschaft. 
Ihr Geldgewinn durch erhöhten Getreidepreis ist also besten 
falls ein ganz geringer und wird durch die allgemeine Teuerung 
des lückenlosen Zolltarif es mehr wie aufgehoben. Auch bei 
den mittleren bäuerlichen Betrieben von 5—20 ha (Anzahl 
1 050 696 Betriebe) ist die Menge des verkäuflichen Getreides 
verhältnismäßig gering, weil außer der Familie noch mehrere 
Arbeitskräfte als Brotesser in Betracht kommen, sie beträgt 
im Durchschnitt bei einer Ernte von 45,3 Doppelzentnern etwa 
30 Doppelzentner. (Normalgetreidebedarf einer Familie etwa 
10 Doppelzentner). Bei dieser Betriebsgröße beginnt aber 
schon ein direkter Vorteil von den Zöllen. Ganz erheblich 
jedoch steigt der Nutzen durch die Brotgetreidezölle bei 
den höheren Betriebsklassen 20—100 ha (Zahl 259 475 Betriebe) 
und mehr als 100 ha Fläche = 23 262 Betriebe, beim großen 
Grundbesitz. 
Auch das Interesse an den Zöllen auf Futtergetreide 
ist sehr geteilt, geringer beim Bauern, größer 
beim Großgrundbesitzer. Und man versteht deshalb 
auch, warum sich die führenden agrarischen Kreise jeder 
Herabsetzung auch der Futtermittelzölle, die im Interesse der 
Vieh Wirtschaft und der Fleischversorgung des Volkes gelegen 
wäre, aufs heftigste wider setzen. Der Bauer verkauft die Futter 
gerste nur in sehr geringen Mengen; er verbraucht sie meist 
m der eigenen Wirtschaft. Für den Verkauf kommt eigentlich 
mir der Hafer in Betracht. Wenn man das Durchschnitts 
quantum an Hafer, mit dem der Bauer das Pferd füttert, auf
	        

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Die Deutschen Getreidezölle. Verlag von Leonhard Simion Nf., 1911.
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