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Die deutschen Getreidezölle

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutschen Getreidezölle

Monograph

Identifikator:
883961350
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-8655
Document type:
Monograph
Author:
Hohmann, Georg
Title:
Die deutschen Getreidezölle
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Leonhard Simion Nf.
Year of publication:
1911
Scope:
1 Online-Ressource (62 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Belastung der Konsumenten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutschen Getreidezölle
  • Title page
  • Contents
  • Vom Freihandel zum Schutzzoll
  • Die Bismarckschen Getreidezölle
  • Die Zeit Caprivis
  • Der Zolltarif von 1902
  • Wer trägt den Zoll?
  • Wem nützen die hohen Preise?
  • Die Getreidezölle und die Reichsfinanzen
  • Die Belastung der Konsumenten
  • Soziale Wirkungen
  • Zölle und Wehrkraft
  • Zölle und Löhne
  • Kann die deutsche Landwirtschaft das deutsche Volk allein ernähren?
  • Die Not der Landwirtschaft

Full text

38 
Stärkeren zahlen. Bemerkenswert ist, daß die Erhöhung der 
Zivilliste des Königs von Preußen mit einem Hinweis auf die 
allgemeine Teuerung begründet wurde. 
Soziale Wirkungen. 
Daß zwischen der Höhe der Getreidepreise 
und der Kriminalität ein Zusammenhang besteht, hat 
der Statistiker GeorgvonMayr 1 ) schon 1867 für Bayern 
inbezug auf die Roggenpreise dargetan. Er sagte: „Die Linien 
sind so überraschend parallel, daß man nicht anstehen kann, 
zu bekennen, daß in der Periode 1835 bis 1861 so ziemlich 
jeder Sechser (= 17 Pf. heutiger Reiohswährung), um den 
das Getreide im Preis gestiegen ist, auf je 100 000 Einwohner 
in Bayern diesseits des Rheins einen Diebstahl mehr hervor 
gerufen hat, während anderseits das Fallen des Getreidepreises 
um einen Sechser je einen Diebstahl bei der gleichen Zahl von 
Einwohnern verhütet hat.“ Infolge der Industrieentwicklung 
haben sich die Verhältnisse indessen etwas geändert. Einmal 
ist an Stelle des Roggenkonsums ein steigender Weizenkonsum 
getreten, so daß man bei Anstellung neuer Vergleiche nicht 
mehr allein die Roggenpreise berücksichtigen darf, sondern 
Roggen- und Weizenpreise zusammenfassen muß. Ferner 
sind die Schwankungen der Erwerbsgelegenheit heute weit 
stärker als früher, was natürlich einen nicht unerheblichen 
Einfluß auf die Ziffer der Eigentumsvergehen hat. Bei steigen 
den Getreidepreisen sehen wir aber im allgemeinen auch heute 
noch Diebstahl und Hehlerei zunehmen, aber sie nehmen 
nicht zu und ab ganz genau in demselben Maße, da durch die 
größere oder geringere Arbeitsgelegenheit Ausgleichungen oder 
x ) Statistik der gerichtlichen Polizei im Königreich Bayern und einigen 
anderen Ländern. München 1867, Seite 42, 56, und G. Mayr, Die Gesetz 
mäßigkeit im Gesellschaftsleben. München 1877, Seite 344 bis 347.
	        

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Die Deutschen Getreidezölle. Verlag von Leonhard Simion Nf., 1911.
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