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Die neuere Entwicklung des Petroleumhandels in Deutschland

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Bibliographic data

fullscreen: Die neuere Entwicklung des Petroleumhandels in Deutschland

Monograph

Identifikator:
883967979
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3049
Document type:
Monograph
Author:
Gehrke, Franz
Title:
Die neuere Entwicklung des Petroleumhandels in Deutschland
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 121 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Verhältnisse in Deutschland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die neuere Entwicklung des Petroleumhandels in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • I. Fundstätten
  • II. Die Verhältnisse in Deutschland
  • III. Preisgestaltung

Full text

7° 
Als Durchschnittsbedarf eines Petroleumhändlers sind etwa 
20 Fass jährlich anzunehmen. Die grössten Händler brauchen 
für ihr Ladengeschäft 200—300 Fass, Konsumvereine natürlich 
mehr, so der Leipzig-Plagwitzer Verein • über 8000 Fass. Im 
grossen und ganzen konnte man sonst rechnen, dass auf je 200 
Einwohner ein Petroleumhändler kam. Jetzt dürfte man die Zahl 
schon verringern müssen (190: I?) 1 ). 
Ein volkswirtschaftlicher Vorteil anderer Art, den die Auf 
nahme des direkten Verkaufs an die Detaillisten mit sich brachte, 
ist die Beseitigung des Borgunwesens. Während es früher häufig 
genug vorkam, dass die Grossisten ihren Kunden 4 Monat Ziel 
einräumten und sich dann erst noch mit einem Wechsel begnügen 
mussten, verlangen jetzt sämtliche Gesellschaften cash down. Nur 
in Ausnahmefällen wird bis zur nächsten Lieferung gestundet. 
Eine sehr gesunde Praxis. 
Bei Einrichtung des Tankbetriebes wurden mit den noch 
existierenden Grossisten — ich gebrauche dies Wort für Zwischen 
händler, weil es ein petroleumtechnischer Ausdruck ist — Ver 
träge geschlossen, derart, dass sie das Oel mindestens zu den 
von der Gesellschaft an den einzelnen Plätzen offiziell geforderten 
Preisen verkaufen mussten und darauf als Vergütung für den er 
littenen Minderabsatz drei Jahre lang eine kleine Ausfallent 
schädigung erhielten ; also Verträge in ganz ähnlicher Weise wie 
die S. 62 oben geschilderten, nur auf den Tankbetrieb bezogen. 
Aus den angeführten Gründen fand der Strassenwagenbe- 
trieb so schnellen und allgemeinen Anklang, dass der Zwischen 
handel, von verschwindenden Ausnahmen abgesehen, jetzt aus 
geschaltet ist. 
Nun hat man oft behauptet, nach Niederwerfung der Gros 
sisten werde die D.-A. P.-G. an die Ausschaltung auch des Klein 
händlers gehen, den Verkauf an die Konsumenten unmittelbar 
bewerkstelligen und so den sogenannten »Vertrieb von der Quelle 
bis zur Lampe« in ihrer Hand vereinigen, ja sie habe dies schon 
von vornherein im Auge gehabt. Die Behauptung erscheint in 
dieser Form nicht richtig. Als Grund für Aufnahme des Tank 
betriebes überhaupt gibt die Gesellschaft, wohl mit Recht, den 
1) Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Händler auf dem Lande und in klei 
neren Städten prozentual viel höher ist als in grösseren Städten. So kommen in 
kleineren Städten auf einen Petroleumhändler ungefähr 150—175 Einwohner, in 
Dessau ungefähr 200, in Halle 225, in Leipzig 250.
	        

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Festschrift Zur Feier Des 250jährigen Bestehens Der Freien Baugewerks-Innung Bauhütte Zu Stade. Selbstverlag der Freien Baugewerks-Innung, 1913.
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