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Der Weg zum Sozialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weg zum Sozialismus

Monograph

Identifikator:
885228731
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3811
Document type:
Monograph
Author:
Frölich, Paul http://d-nb.info/gnd/123562155
Title:
Der Weg zum Sozialismus
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Verlag der Kommunistischen Arbeiterzeitung
Year of publication:
1919
Scope:
1 Online-Ressource (32 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Praxis der Sozialisierung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weg zum Sozialismus
  • Title page
  • Nationalversammlung und A.- und S.- Räte
  • Die nächsten wirtschaftlichen Aufgaben
  • Die Aufgaben der Sozialisierung
  • Die Praxis der Sozialisierung
  • Die Arbeiterräte

Full text

— 21 — 
insofern nämlich, als er nicht selbst über den Profit verfügen 
darf, sondern seinen Anteil von den Arbeitern des Betriebs 
zugeteiit erhält. Was hier Sozialisierung genannt wird, ist 
tatsächlich nur eine Kontrolle des Betriebes durch die Arbei 
ter. Die Braunschweiger werden uns vielleicht erwidern, daß 
sie unter den gegebenen Verhältnissen nicht weiter gehen 
konnten und sich die wirkliche Sozialisierung bis zu dem 
Zeitpunkt Vorbehalten, wo die Macht im ganzen Reiche in den 
Händen der Arbeiterklasse liegt. Damit haben sie recht. 
Dann durften sie aber keinesfalls in einer Zeit, wo über diese 
Fragen noch eine erhebliche Unklarheit herrscht, für eine 
einfache Vorbereitungsmaßregel das große Wort „Soziali 
sierung“ benutzen, denn die Regierung Ebert-Scheidemann 
verfügt über genügend Demagogie, um zu sagen: „Wir sind 
die echten Sozialisten, denn das, was die spartakistische Re 
gierung Braunschweigs getan hat, daß wollen wir ja auch.“ 
Damit wäre wieder die schönste Verwirrung in die Arbeiter 
klasse hineingetragen. 
Viel bedenklicher ist die Bestimmung: „Die sich weiter 
ergebenden Betriebsüberschüsse werden im Interesse der Ar 
beiter und Angestellten verwendet.“ Wie wir hören, sollen 
bereits erhebliche Summen des Betriebsüberschusses unter die 
Arbeiter verteilt worden sein. Es sind die langen Ohren einer 
kleinbürgerlichen Idee, welche aus diesem Satze hervor 
schauen, der Idee vom Rechte auf den vollen Arbeitsertrag. 
Engels hat sie bereits totgeschlagen. Sie läßt kurzsichtig 
außer acht, daß man auch im Sozialismus nicht von der Hand 
in den Mund leben kann, sondern daß Reserven für die Er 
weiterung der Produktion und für Anlagen, die dem Gemein 
wohl dienen, notwendig sind. Dazu ist die Methode, die 
Ueberschüsse des einzelnen Betriebes unter die Arbeiter zu 
verteilen, geeignet, die Arbeiterklasse zu spalten, denn je 
nach der Höhe der technischen Ausstattung des Betriebes 
und je nach der Machtstellung, welche der einzelne Betrieb, 
oder die Industrie auf dem Markte einnimmt, sind die Profite 
verschieden. In der kartellierten Industrie z. B. in allen 
Monopolbetrieben, werden bedeutende Extraprofite gemacht. 
Verteilt man sie unter die Arbeiter des Betriebes, so schafft 
man damit eine bevorzugte Arbeiterschicht und es besteht die 
Gefahr, daß gerade die Arbeitergruppen, auf welche die Re 
volution besonders bauen muß, befriedigt werden und das In 
teresse am weiteren Kampfe verlieren. Die Geschichte bietet 
dafür Beispiele genug. Man denke an die gelernten Arbeiter 
in England, die au der Versumpfung der englischen Arbeiter 
klasse im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts schuld
	        

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Der Weg Zum Sozialismus. Verlag der Kommunistischen Arbeiterzeitung, 1919.
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