Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

154 
Erwin Respondek, 
um 2400 Mill. Frcs. Dieser Abbau konnte durch die Eingänge aus der 
ersten Kriegsanleihe bewirkt werden. Dann aber mußte die Notenbank 
wiederum im alten Umfange ihren Dienst aufnehmen. 
Außer diesen direkten Vorschüssen an den Staat leistete die 
Notenbank auch Zahlungen für dessen Rechnung an die verbün 
deten und befreundeten Länder. Durch Dekret vom 27. Oktober 1914 
wurde dem Finanzminister für die Vorschußgewährung an jene Län 
der ein Kredit von 340,5 Mill. Frcs. eröffnet, von dem an die bel 
gische Regierung 250, an die Serben 90 und der Bank von Monte 
negro 0,5 Mill. Frcs. überwiesen werden konnten. Kurze Zeit da 
rauf erbat auch Griechenland einen Kredit, der durch den Erlaß vom 
20. November 1914 in einer Höhe von 20 Mill. Frcs. gewährt worden 
ist. Bei diesem durch die Gesetzgebung gebilligten Akt setzte der Finanz 
minister gleichzeitig einen größeren Vorratskredit durch, den er für 
die geldbedürftigen kleineren Staaten, aber auch für Rußland in den 
nächsten Monaten aufzubrauchen annahm. Es wurde diesen Ländern 
ein Staatskredit von 1350,5 Mill. Frcs. als Gesamtsumme zugesprochen. 
Nach den bisher zuverlässig bekannt gewordenen Ziffern empfingen 
demnach 
250,00 Mill. Frcs. 
9°,oo „ „ 
o»5° y, ,, 
20,00 ,, „ 
Belgien 
Serbien 
Bank von Montenegro 
Griechenland 
Summe 360,50 Mill. Frcs. 
Gesamtsumme des eröffneten Kredits . . . 1350,50 „ „ 
Restbetrag 990,00 Mill. Frcs. 
Diese Vorschüsse konnte die Bank von Frankreich den einzelnen 
Staaten nicht direkt leisten, da ein Bankstatut es verbietet, fremden 
Regierungen Darlehen zu gewähren. Man wählte daher einen Umweg. 
Die französische Regierung diskontiert bei der Notenbank für Rechnung 
jener Staaten Schatzwechsel und schafft ihnen auf diesem Wege ein 
frei verfügbares Guthaben. Es ist also zu betonen, daß die an Verbün 
dete bewirkten Vorschüsse ausschließlich für Rechnung des französischen 
Staates gehen 1 ). 
Der seit Ende November 1914 noch unverbrauchte Kredit in Höhe 
von 990 Mill. Frcs. soll vornehmlich für künftige Vorschüsse an Belgien 
und Rußland bereit stehen. Seit dem n. März 1915 veröffentlicht die 
Notenbank in ihrem Bankausweise einen Posten; „diskontierte fran 
zösische Schatzscheine als Staatsvorschuß an die fremden Regierungen“, 
J ) K ö p p e , a. a. O., S. 738, stellt einen anderen Weg dar. Nach ihm hat Frankreich 
sich mit England und Rußland dahin geeinigt, „alle von ihnen an verbündete oder be 
freundete Länder gewährten Vorschüsse gemeinsam zu tragen.“ Weiterhin würden die Vor 
schüsse durch ein Finanzkonsortium für Rechnung der französischen Regierung ausgezahlt. 
Die 630,00 Mill. Frcs. Schatzscheine, die von der Notenbank bis zum 24. Dezember 1915 
diskontiert und deren Erlös zu diesen Vorschüssen an die verbündeten Staaten verwandt 
wurde, gingen nach der Darstellung von Koppe durch das Finanzkonsortium. Diese 
abweichende Berichterstattung beruht auf der Benutzung verschiedener Quellen. Der im 
Text dargelegte Modus wird nach den Angaben französischer Quellen geschildert.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Frankreichs Bank- Und Finanzwirtschaft Im Kriege. Verlag von Gustav Fischer, 1917.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.