Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Notenbank
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

24 
Erwin Respondek, 
heute in ein festes Amortisationsschema einzulassen, wie sie es vielleicht 
bei Anleihen einhalten müßte. Sie kennt ihre finanzielle Lage nach 
Friedensschluß nicht und ist auch in völliger Unkenntnis darüber, welche 
außergewöhnlichen Quellen nach dem Kriege zu ihrer Verfügung stehen 
werden. Sie muß die Ereignisse des Krieges und seine Folgen erst abwarten. 
Um aber über das Rückzahlungsversprechen hinaus der Notenbank 
ein konkretes Unterpfand zu geben und damit gleichsam die bankpoli 
tischen und staatsfinanziellen Gegensätze zu überbrücken, verpflichtete 
sich der Staat, bei Abschluß der neuen Vorschußverträge die bestehende 
Schuld ein Jahr nach Kriegsende mit 3 % zu verzinsen. Hiervon sind 
2 % an einen Amortisationsfonds abzuführen, der behufs Abzahlung 
der Staatsschuld an die Bank zu bilden ist. Vorher sollen aber aus diesem 
Fond die Verluste gedeckt werden, die der Bank aus Wechseln erwachsen, 
die infolge des Wechselmoratoriums notleidend werden sollten. 
Die direkten Vorschüsse an den Staat weisen, wie die Aufstellung 
zeigt 1 ), eine stetig steigende Tendenz auf. Sie waren am: 
1. Oktober 1914 2100 Mxll. Frcs. 
1. August 1915 6500 „ „ 
1. Oktober 1915 7100 „ „ 
1. August 19x6 8500 „ „ 
Diese Vorschüsse wurden allein durch eine entsprechende Noten 
emission durchgeführt. Dies blieb auch keinesfalls ohne schädliche 
Einwirkungen auf die Währung. In dem Abschnitte „Währung“ wird 
dieses Moment eine eingehende und kritische Betrachtung finden. 
Die oben ausgeführte direkte Inanspruchnahme der Zentralbank zur 
Finanzierung des Krieges ist nicht ihre einzige Hilfe und nicht ihr einziges 
Verdienst gegenüber dem Staate. Ihre tatkräftigen Hilfsaktionen bei 
den Anleihedurchführungen des Staates im Inland und Ausland, die 
indirekten Vorschüsse an die verbündeten und befreundeten Staaten 
bilden gleichfalls eine nicht zu unterschätzende Hilfe. Sie sollen später 
näher ausgeführt werden. 
Als in den letzten Tagen des Juli 1914 die Möglichkeit eines Kriegs 
ausbruches erörtert wurde, stürmten die Depositen-Gläubiger zu den 
Kredit-Banken, um dort ihre Einlagen zurückzufordern. Alles wurde 
mitgerissen und die furchterfüllten Übertreibungen der kommenden 
ungewissen Zeiten riefen in den Kreisen der Bankgläubiger eine Panik 
hervor. Viele unter ihnen erinnerten sich der Vorgänge des letzten Krieges 
im Jahre 1870/71 und befürchteten eine neue Belagerung von Paris. 
Sie verbreiteten rasch ihre damaligen schmerzlichen Erfahrungen: Kapital 
und Einkünfte waren damals unerreichbar. Dies glaubten sie auch jetzt 
annehmen zu können. Die Privatbanken versuchten zunächst, den An 
stürmenden Befriedigung zu gewähren. Sie konnten ihre Zahlungs 
pflichten nur dann erfüllen, wenn sie den ihnen vorgezeichneten legi 
timen Weg beschritten: die Rediskontierung ihres Wechselportefeuilles 
bei der Notenbank. Diese Rediskontierungen seitens der Kreditbanken 
x ) Vgl. Tabelle I.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Frankreichs Bank- Und Finanzwirtschaft Im Kriege. Verlag von Gustav Fischer, 1917.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.