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Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Monograph

Identifikator:
885239911
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6094
Document type:
Monograph
Author:
Respondek, Erwin http://d-nb.info/gnd/119085046
Title:
Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 203 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Notenbank
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Moratorien
  • II. Die Notenbank
  • III. Die Pariser Börse
  • IV. Die Kreditinstitute

Full text

Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft. 
27 
1914 gestellt. Dienen Staatspapiere und Bankaktien als Sicherheit, 
so werden sie zum Liquidationskurse vom 30. Juni, andere Wertpapiere 
zum Mediokurse Juli 1914 bis zu 40 % ihres Kurswertes angenommen. 
Eine ausführlichere Darstellung dieser Hilfe und ihre Bedeutung 
für die Pariser Börse wird in dem Kapitel „Pariser Börse“ dargelegt. 
Alle nur möglichen Erleichterungen gewährte die Notenbank denen, 
die ihre Zahlungen aus geschäftlichem Verkehre auf bargeldlosem Wege, 
also durch Giroüberweisungen, Schecks und Anweisungen bewirken 
wollen. Von Konto zu Konto innerhalb der eigenen Bankstelle, dann 
unter den einzelnen Bankplätzen werden die Übertragungen beschleunigt 
und verbilligt. Gutschriften durch Schecks, Eingänge aus Wechseln 
und alle anderen bankmäßigen Transaktionen, die eine Bewegung von 
barem Gelde erfordern, werden bereitwilligst von der Notenbank über 
ihr Gironetz geleitet. Natürlich propagierte die Bank von Frankreich 
den kontenmäßigen Zahlungsausgleich und erbot sich zur leichten und 
billigen Kassenhaltung, da sie vor allem eine Verminderung der Benutzung 
von Noten für größere Zahlungen und damit eine relativ höhere Deckung 
der Noten durch den Goldbestand erhoffen konnte. 
Die im Lande gut verteilten und zahlreichen Bankplätze 1 ) gewähren 
unter Leitung der Zentrale eine planmäßige und durchgreifende Hilfe. 
In einem Rundschreiben vom 24. November 1914 erteilt der Gouverneur, 
G. P a 11 a i n , den Bankleitern Weisung, sich in der Kreditgewährung 
den lokalen Verhältnissen anzupassen, um das darniederliegende Wirt 
schaftsleben wieder zu heben. Unter Aufrechterhaltung weitgehender 
und aufmerksamer Kontrolle autorisiert er sie, auch dem Vertrauen, 
das die einzelnen Unternehmer verdienen, Rechnung zu tragen. Hier 
durch wird dem einzelnen Leiter eine größere Freiheit in der Schätzung 
und Beurteilung der Kreditwürdigkeit des kreditbedürftigen Geschäfts 
mannes gelassen, mit dem er oft durch persönliche Beziehungen vertraut ist. 
Durch die Moratorien ist die wirtschaftliche Arbeit nach vielen 
Richtungen hin stark beengt, und es war daher nur angebracht, ihr durch 
eine erhöhte Diskont- und Lombardtätigkeit mehr Lebhaftigkeit zu 
zuführen. Die Vorschüsse, die dem Verkehr gewährt werden, sind dop 
pelter Natur. Die einen betreffen die Geschäftswelt, die anderen die 
Privaten. Es ist bereits angeführt, daß das Limit der Kredithilfe für 
den Privatmann von 5000,00 Frcs. auf 10 000,00 Frcs. erweitert wurde. 
Dagegen hat die Notenbank aus naheliegenden Gründen den Kreis 
h Nach dem Geschäftsbericht der Notenbank 1914, S. 30 und 1915, S. 62 besaß die 
Bank von Frankreich: 
1 Bankzentrale 
143 Filialen 
75 Hilfsbnreaus 
366 angeschlossene Bureaus 
insgesamt 585 Bankanstalten. 
Die Deutsche Reichsbank nach ihrem Verwaltungsbericht 1914, S. 23: Insgesamt 
487 Bankanstalten.
	        

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Frankreichs Bank- Und Finanzwirtschaft Im Kriege. Verlag von Gustav Fischer, 1917.
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