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Leben und Lehre des Buddha

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Bibliographic data

fullscreen: Leben und Lehre des Buddha

Monograph

Identifikator:
89019078X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6415
Document type:
Monograph
Author:
Pischel, Richard http://d-nb.info/gnd/11619202X
Title:
Leben und Lehre des Buddha
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck und Verlag von B.G. Teubner
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Das Leben des Buddha
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leben und Lehre des Buddha
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Das nordöstliche Indien zur Zeit des Buddha
  • III. Das Leben des Buddha
  • IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
  • V. Buddhas Lehrweise
  • VI. Die Lehre des Buddha
  • VII. Die Gemeinde und der Kultus
  • Index

Full text

Die Versuchungsgeschichten. 
27 
es sehr wohl zweimal an verschiedenen Orten unabhängig von 
einander entstanden sein kann. Eine Versuchung findet sich auch im 
Parsismus. Zoroaster hat nach dem Avsstä ähnliche Angriffe des 
Ahriman und seiner bösen Geister auszustehen, wie Buddha, und 
als er sie abschlägt, sagt Ahriman zu ihm: „Entsage dem guten 
mazdayasnischen Gesetze, so wirst du alle Gnade erhalten, die 
Yadhaghana erhalten hat, der Herr der Völker." Näheres ist 
leider darüber nicht bekannt. 
Die alten buddhistischen Texte erzählen dann, daß zu Buddha, 
als er unter dem „Baume des Ziegenhirten" saß, ein hochmütiger 
Brahmane kam, der ihn nach den charakteristischen Eigenschasten 
eines Brahmanen fragte, die Buddha ihm angab; wie den Bud 
dha der Schlangenkönig Mucalinda vor einem sieben Tage dauern 
den Unwetter schützte, indem er sich siebenmal in Windungen um 
seinen Leib schlang; wie Buddha dann zum „Baume des Königs 
sitzes" ging und dort seine ersten beiden Bekenner gewann, die 
Kaufleute Taxussa (bei den Nördlichen Trapnsa und Tra- 
xusa) und Bhallika, die auf Veranlassung einer Gottheit sich 
zu ihm wandten und ihm Nahrung reichten. Diese alten Berichte 
sind ganz märchenhaft gehalten. Nach sieben Tagen ging Buddha 
zurück zum „Baume des Ziegenhirten" und hier stiegen ihm 
Zweifel auf, ob er seine Erkenntnis der Welt mitteilen solle; er 
fürchtete, daß sie den Menschen unverständlich sein würde. Die 
Legende läßt den Gott Brahma» seine Zweifel besiegen. Auf sein 
Andrängen macht er sich auf, um zu predigen. Er dachte zuerst 
an seine beiden Lehrer. Aber eine Gottheit belehrte ihn, daß 
Älära vor einer Woche, Uddaka am Abend vorher gestorben sei. 
Da erinnerte er sich an die fünf Mönche, die früher in Uruvelä 
bei ihm gewesen waren und ihn dann verlassen hatten. Sie hiel 
ten sich damals im Tierpark Rsipatana (Pali Isipatana) bei 
Benares auf. Dahin richtete Buddha seine Schritte. Die Mönche 
wollten anfangs nichts von ihm wissen; allmählich aber wandten 
sie sich ihm zu und hörten auf seine Worte. Die Tradition läßt 
Buddha hier zum ersten Male predigen, und diese Predigt von 
Benares, wo Buddha zuerst „das Rad der Lehre in Bewegung 
setzte", ist unter den Buddhisten hochberühmt. Sie lautet in wört 
licher Übersetzung: „Zwei Extreme gibt es. ihr Mönche, denen 
nicht frönen darf, wer aus dem weltlichen Leben getreten ist. 
Welche zwei? Das eine ist eine Hingabe an den Genuß der Lüste; 
die ist niedrig, gewöhnlich, gemein, unedel, zwecklos. Das andere
	        

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Methodische Einführung in Die Allgemeine Wirtschaftsgeographie. Verlag von Gustav Fischer, 1914.
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