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Leben und Lehre des Buddha

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Bibliographic data

fullscreen: Leben und Lehre des Buddha

Monograph

Identifikator:
89019078X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-6415
Document type:
Monograph
Author:
Pischel, Richard http://d-nb.info/gnd/11619202X
Title:
Leben und Lehre des Buddha
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck und Verlag von B.G. Teubner
Year of publication:
1910
Scope:
1 Online-Ressource (VI, 126 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Das Leben des Buddha
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leben und Lehre des Buddha
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Das nordöstliche Indien zur Zeit des Buddha
  • III. Das Leben des Buddha
  • IV. Buddhas Stellung zu Staat und Kirche
  • V. Buddhas Lehrweise
  • VI. Die Lehre des Buddha
  • VII. Die Gemeinde und der Kultus
  • Index

Full text

44 
ITI. Das Leben des Buddha. 
Anuruddha hielt an die Mönche eine Ansprache, forderte sie auf, 
gefaßt zu sein und schickte den Ananda zu den Mallas, die die vor 
her unterbrochenen Geschäfte auf dem Rathause fortsetzten. Bei der 
Todesnachricht wehklagten sie laut. Sie zogen zur Leiche und sieben 
Tage lang ehrten sie den toten Meister mit Tanz. Gesang, Instru 
mentalmusik, Kränzen und Räucherwerk. Am siebenten Tage trugen 
acht der angesehensten Mallas die Leiche nach einem Heiligtum in 
der Nähe der Stadt Kusinagara, und dort wurde sie mit den Ehren 
verbrannt, die man einem Weltherrscher zu erweisen Pflegt. Die 
Überreste wurden durch den Brahmanen vroya an die verschiedenen 
Fürsten und Adligen verteilt. Einen Teil erhielten auch die Säkyas 
von Kapilavastu, die darüber einen Stüpa (Reliquienhügel) errich 
teten. Dieser ist 1898 von W. C. PePPo bei Piprävä im Tarai 
gefunden und geöffnet worden. Er zeichnete sich vor den andern 
dort befindlichen Ltüpas durch seinen Umfang und seine auffallende 
Gestalt aus. Zehn Fuß von der Spitze entfernt fand sich eine kleine, 
zerbrochene Steatiturne, die voll Lehm war, in dem Kügelchen, Kri 
stalle, Goldschmuck, geschnittene Sterne u. dgl. eingebettet waren. 
Von da ab zog sich in die Tiefe hinab ein kreisrunder Schacht, 
der mit Lehm angefüllt und von Mauerwerk umschlossen war. Nach 
dem man achtzehn Fuß durch dieses feste Mauerwerk gegraben hatte, 
stieß man auf eine riesige Steinplatte, die sich bei weiterer Aus 
grabung als der Deckel eines massiven Saudsteinkastens erwies. 
Der Deckel war durch den Druck des Mauerwerks in vier Teile 
zerbrochen, der Kasten aber trotzdem völlig geschlossen, da die Stücke 
durch die Art der Befestigung des Deckels fest zusammenhielten. 
Sie konnten ohne Beschädigung des Inhalts des Kastens entfernt 
werden. Der Kasten selbst war aus hartem, feinem Sandstein von 
hervorragender Güte, und mit gewaltiger Arbeit und großen Kosten 
aus einem massiven Felsblock ausgehöhlt, der von weit her hin 
geschafft worden sein muß, da in der Nähe sich ähnliches Gestein 
nicht findet. Im Innern des Kastens stand eine Steatiturne, die 
in alter Lräbinischrift und in Mägackbi-Sprache die Inschrift zeigte: 
„Dieser Behälter der Reliquien des erhabenen Buddha aus dem 
Geschlechte der Säkyas ist die fromme Stiftung der Brüder samt 
den Schwestern, mit Kindern und Frauen". Unmittelbar rechts von 
dieser Urne stand eine prachivolle Kristallbüchse, zu der ein Deckel 
gehörte, der hohl und mit gekörnten Sternen aus Blattgold an 
gefüllt war. Der Griff des Deckels hat die Gestalt eines Fisches. 
Links von der Urne stand eine Base, vor beiden ein flaches, korb-
	        

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L’ Allemagne Économique Ou Histoire Du Zollverein Allemand. Ainé, 1874.
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